Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Dow Jones klettert erstmals über 26.000 Punkte

Vor nicht mal zwei Wochen sprang der Dow Jones erstmals auf einen Stand von mehr als 25.000 Zählern. Nun war schon – zumindest kurzfristig - die nächste Tausendermarke fällig. Die Wall Street setzt ihre Rekordjagd fort.
Update: 16.01.2018 - 22:10 Uhr Kommentieren
Die New Yorker Händler müssen sich die Mützen neu besticken lassen. Quelle: action press
Noch steht die „25.000“ auf den Mützen

Die New Yorker Händler müssen sich die Mützen neu besticken lassen.

(Foto: action press)

New YorkDer Dow Jones hat am Dienstag erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten. Neben dem seit Wochen vorherrschenden Konjunkturoptimismus sorgte die an Fahrt aufnehmende Berichtssaison für Schub. Auch überraschend hohe Quartalsgewinne bei den Schwergewichten Citigroup und United Health ermutigten die Anleger. Der Dow mit seinen Standardwerten büßte aber im Verlauf seine Gewinne wieder ein und schloss kaum verändert bei 25.798 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 2776 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,5 Prozent auf 7244 Stellen ein.

Grund für die Einbußen waren unter anderem niedrigere Ölpreise, die auf den Energiewerten der Wall Street lasteten. Der Branchenindex verlor gut ein Prozent, während sich ein Barrel der Sorte Brent um rund 1,4 Prozent auf 69,25 Dollar verbilligte.

„Die niedrigeren Energiepreise ziehen uns etwas nach unten“, sagte Tracie McMillion, Anlagestrategin beim Wells Fargo Investment Institute. Aber insgesamt stiegen die Anleger weiter in den Aktienmarkt ein, weil sie von guten Bilanzen profitieren wollten. „Es ist eine Aufwärtsspirale, die immer mehr Leute anzieht.“

So auch bei United Health: Der größte US-Krankenversicherer konnte seinen Gewinn im vierten Quartal 2017 mehr als verdoppeln und hob seine Prognose für 2018 an. Die Aktie legte 1,8 Prozent zu.

Der Citigroup brockte eine Einmalbelastung im Zuge der Steuerreform zwar im vierten Quartal einen Milliardenverlust ein. Operativ lief das Geschäft aber besser als von Experten erwartet. Zudem profitiert die viertgrößte US-Bank künftig von einer sinkenden Steuerlast. Die Aktie stieg um 0,3 Prozent.

Geht da noch mehr? Dow Jones weiter auf Rekordjagd

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Positive Studienergebnisse bei einem wichtigen Medikament beflügelten die Aktien des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Die Krebsimmuntherapie Keytruda konnte in Kombination mit zwei Chemotherapien die Überlebenszeit von Lungenkrebspatienten verlängern, die zuvor noch nicht behandelt worden waren. Die Aktien stiegen um fast sechs Prozent.

General Electric gaben um fast drei Prozent nach. Probleme im Versicherungsgeschäft verhagelten dem Siemens-Konkurrenten die Bilanz.

Rund 1,1 Milliarden Aktien wechselten an der New York Stock Exchange den Besitzer. 962 Werte legten zu, 1959 gaben nach, und 142 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von etwa 2,4 Milliarden Aktien 940 Titel im Plus, 2048 im Minus und 157 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 04/32 auf 97-16/32. Sie rentierten mit 2,54 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten um 16/32 auf 98-14/32 und hatten eine Rendite von 2,83 Prozent.

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