Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Dow Jones springt wieder über 25.000 Punkte

Der US-Leitindex erobert am Donnerstag die psychologisch wichtige Tausendermarke zurück. Bei den Einzelwerten stand Cisco im Fokus.
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Die Erholung an der Wall Street geht weiter. Quelle: imago/UPI Photo
Trader in New York

Die Erholung an der Wall Street geht weiter.

(Foto: imago/UPI Photo)

New YorkDie US-Börsen haben am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. „Wir sehen weiterhin eine Erholung von dem jüngsten Ausverkauf“, sagte ein Händler. Viele der Verkäufer hätten ihre Aktien bereits abgestoßen, und deshalb gebe es nun mehr Käufer und weniger Verkäufer am Markt“, sagte ein Börsianer. Außerdem hätten die Börsen die Zinsängste abgeschüttelt.

Spekulationen auf schneller als erwartet steigende US-Zinsen hatten zu einem Ausverkauf geführt. Denn die Aktienmärkte hängen seit der Finanzkrise vor zehn Jahren am Tropf der Notenbanken, die nur vereinzelt und behutsam die Geldflut verringert haben.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 1,2 Prozent auf 25.200 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 2731 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 7256 Punkte.

Den Anlegern in Frankfurt ging dagegen die Puste aus: Der Dax schloss bei 12.346 Punkten kaum verändert. Der Euro Stoxx 50 wurde allerdings vom Höhenflug der Airbus-Aktien nach der Vorlage eines überraschend hohen Gewinns 0,6 Prozent ins Plus gehievt.

Von der US-Konjunktur kamen uneinheitliche Signale. Die Erzeugerpreise stiegen ohne Lebensmittel und Energie gegenüber dem Vormonat mit 0,4 Prozent stärker als erwartet. Die Gesamtrate fiel mit ebenfalls 0,4 Prozent zwar wie gedacht aus, aber die Konjunkturindizes für die Großräume New York und Philadelphia waren durchwachsen. Zudem schrumpfte im Januar die Industrieproduktion überraschend.

Zudem schrumpfte im Januar die Industrieproduktion überraschend. Inflationsängste einhergehend mit einer an Schwung verlierenden Wirtschaft seien kein gutes Omen, erläuterte ein Händler.

Bei den Einzelwerten standen Cisco mit einem Plus von 4,7 Prozent hoch im Kurs. Der Netzwerkausrüster hatte erstmals seit mehr als zwei Jahren einen höheren Quartalsumsatz ausgewiesen.

Die US-Investorenlegende Warren Buffett baute ihre Beteiligung an Apple weiter aus. Ende vergangenen Jahres summierte sich das Aktienpaket auf 28 Milliarden Dollar, wie aus einer Pflichtmitteilung von Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hervorgeht. Damit ist Apple nun Berkshires größte Aktienanlage, knapp vor der skandalgebeutelten US-Bank Wells Fargo. Apple-Aktien verteuerten sich um 3,4 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 830 Millionen Aktien den Besitzer. 2037 Werte legten zu, 896 gaben nach, und 133 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,09 Milliarden Aktien 2044 im Plus, 908 im Minus und 181 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 4/32 auf 98-23/32. Die Rendite sank auf 2,9 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 18/32 auf 97-5/32 und rentierte mit 3,15 Prozent.

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