Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Furcht vor Syrien-Konflikt schwindet – Wall Street im Plus

Bei den Anlegern ist die Kauflaune nach der drohenden Auseinandersetzung mit Russland zurück. Für die Aktienindizes ging es aufwärts.
Update: 17.04.2018 - 00:00 Uhr Kommentieren
Viele Anleger fürchten, dass die Fed im Falle einer stärkeren Inflation die Zinsen schneller erhöhen könnten als erwartet. Quelle: AP
New Yorker Börse

Viele Anleger fürchten, dass die Fed im Falle einer stärkeren Inflation die Zinsen schneller erhöhen könnten als erwartet.

(Foto: AP)

New YorkDie nachlassende Furcht vor einem eskalierenden Syrien-Konflikt hat Investoren an der Wall Street am Montag in Kauflaune versetzt. Sie könnten sich jetzt wieder auf Konjunkturdaten und Unternehmensbilanzen konzentrieren, sagte Peter Cardillo vom Finanzdienstleister Spartan Capital Securities in New York. „Die Aktion wurde gut aufgenommen.“

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten am Wochenende syrische Ziele als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff bombardiert. Nach der entsprechenden Ankündigung hatte es die Befürchtung gegeben, dass der Militäreinsatz zu einer direkten Konfrontation mit Russland führen könnte.

Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten stieg um 0,9 Prozent auf 24.573 Punkte, während der breiter aufgestellte S&P 500 um 0,8 Prozent auf 2677 Zähler zulegte. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der Leitindex 0,7 Prozent auf 7156 Stellen. In Frankfurt war der Dax mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 12.391 Punkte aus dem Handel gegangen.

Geopolitik rückt vorerst in den Hintergrund

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In New York standen Anteilsscheine des US-Pharmakonzerns Merck & Co auf den Kauflisten. Investoren zeigten sich von Studienergebnissen zum Lungenkrebsmittel Keytruda überzeugt. Die Aktien stiegen um 2,6 Prozent, während die Papiere des Konkurrenten Bristol-Myers Squibb um 7,8 Prozent in die Tiefe rauschten.

Bei der Bank of America reichte es trotz eines Rekordgewinnes im abgelaufenen Quartal nur zu einem Plus von 0,4 Prozent.

Für Aktien der Spedition J.B. Hunt ging es dagegen um 6,2 Prozent nach oben. Der Konzern übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Erwartungen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 748 Millionen Aktien den Besitzer. 2118 Werte legten zu, 786 gaben nach, und 150 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,78 Milliarden Aktien 1885 Werte im Plus, 1035 im Minus und 222 unverändert.

Die Anleihenmärkte machten keine größeren Sprünge. Der zehnjährige Bond der USA fiel um 1/32 auf 99-9/32 und rentierte mit 2,83 Prozent. Papiere mit einer 30-jährigen Laufzeit legten um 3/32 auf 99-12/32 zu. Die Rendite fiel auf 3,03 Prozent.

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