Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Wall Street bleibt nach Strafzoll-Verkündung im Plus

US-Präsident Trump verkündet trotz Kritik aus dem Ausland Zölle für Stahl und Aluminium. Auf dem New Yorker Börsenparkett bleibt die Stimmung gut.
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„Trumps Strafzölle lassen die NYSE langsam kalt“

„Trumps Strafzölle lassen die NYSE langsam kalt“

New YorkNach der mit Spannung erwarteten Schutzzoll-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump haben die US-Börsen mit leichten Kursgewinnen geschlossen. Die Ängste vor einem weltweiten Handelskrieg hätten etwas nachgelassen, sagten Marktteilnehmer.

Trump unterzeichnete fast zeitgleich mit dem Ende des Handels in New York die Dekrete für die Zölle auf Einfuhren von Stahl und Aluminium. Für Kanada und Mexiko sollten die Auflagen dabei zunächst ausgesetzt bleiben, erklärte er mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen über das Handelsabkommen Nafta. Insgesamt würden die Zölle frühestens in 15 Tagen in Kraft treten.

Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 24.895 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich ebenfalls um 0,4 Prozent auf 2738 Zähler, wie auch der Index der Technologiebörse Nasdaq, der bei 7427 Punkten landete. In Frankfurt ging der Dax 0,9 Prozent fester auf 12.355 Punkten aus dem Handel.

Die Aktien des Gesundheitsdienstleisters Express Scripts sprangen um knapp neun Prozent in die Höhe. Zuvor war bekanntgeworden, dass der Krankenversicherer Cigna das Unternehmen für 54 Milliarden Dollar übernehmen will. Cigna-Papiere gaben mehr als elf Prozent nach.

Der Kurs der US-Supermarktkette Kroger brach mehr als zwölf Prozent ein. Anleger reagierten enttäuscht auf die Ergebnisprognosen des Managements.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 760 Millionen Aktien den Besitzer. 1688 Werte legten zu, 1228 gaben nach und 134 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,22 Milliarden Aktien 1560 im Plus, 1355 im Minus und 205 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 6/32 auf 99-2/32. Die Rendite sank auf 2,8589 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 16/32 auf 97-18/32 und rentierte mit 3,1251 Prozent.

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