Dow schließt deutlich unter 9 900 Punkten
Wall Street im Rückwärtsgang

An den US-Börsen regieren am Freitag die Rotzeichen. Neben den unter den Erwartungen ausgefallenen jüngsten Arbeitsmarktdaten belastete der enttäuschende Ausblick von Intel den Handel und sorgte für ein Abebben des Konjunkturoptimismus.

HB NEW YORK. Die Rendite der zweijährigen US-Notes verlor so stark wie seit dem 11. September 2001 nicht mehr. Allgemein blieb das Handelsvolumen wegen eines Schneesturms gering. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss 0,69 Prozent tiefer mit rund 9862 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab ebenfalls um 0,77 Prozent auf 1061 Zähler nach. Der Nasdaq-Index fiel um 1,57 Prozent auf 1937 Punkte.

Bis zum späten Nachmittag lagen mehrere Zentimeter Schnee in New York. Händler sagten, viele Marktteilnehmer hätten möglichst früh ihre Arbeit verlassen, um vor einer möglichen Verstärkung des Sturms noch nach Hause zu kommen. „Es ist gespenstisch ruhig“, sagte Dan McMahon von CIBC World Markets. In Teilen Neu-Englands könnten dem Wetterbericht zufolge bis Sonntag mehr als 50 Zentimeter Schnee fallen.

Für Enttäuschung sorgten unter anderem die eine Stunde vor Handelsstart veröffentlichten Arbeitsmarktdaten. Demnach legte die Beschäftigtenzahl in den USA im November zwar den vierten Monat in Folge zu, wuchs aber deutlich weniger stark als von Volkswirten erwartet. Analysten zufolge bleibt die Entspannung am Arbeitsmarkt noch erheblich hinter der wirtschaftlichen Erholung zurück. „Das hat jeden ein bisschen überrascht - vor allem nach den jüngsten positiven Konjunkturdaten“, kommentierte Aktienhändlerin Stephanie Weiss von U.S. Bancorp Asset Management den Bericht des Arbeitsministeriums.

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