Dünner Handel
Wall Street schließt wenig verändert

Die US-Börsen haben am Freitag wenig verändert geschlossen. Auf der nach dem Feiertag Thanksgiving Day verkürzten Sitzung war das Handelsvolumen gering.

HB NEW YORK. Der Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,02 Prozent im Plus bei 10 522 Punkten. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen einem Tiefststand von 10 508 Zählern und einem Höchststand von 10 543 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,08 Prozent auf 1182 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel dagegen um 0,03 Prozent auf 2101 Zähler. Im Vergleich zur Vorwoche gewann der Dow 0,60 Prozent, der S&P 1,08 Prozent und der Nasdaq 1,51 Prozent. Deutliche Kursgewinne verzeichneten die Stahlaktien in Folge der jüngsten Nachrichten über einen Stahlmangel. U.S. Steel gewannen 6,8 Prozent, Allegheny Technologie sogar über zehn Prozent. Am Donnerstag hatte der zweitgrößte japanische Autohersteller Nissan mitgeteilt, er werde wegen Stahlmangels einige seiner Werke in Japan für fünf Jahre schließen.

Aktien von Einzelhandelsunternehmen profitierten Händlern zufolge von den ersten Hinweisen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft. An diesem Freitag, der als Beginn der Weihnachtssaison gilt, seien die Geschäfte voller Menschen gewesen, hieß es. Dies sei ein gutes Signal. Die Aktie der Warenhauskette Saks legte über sechs Prozent zu. Apple verteuerten sich um 0,7 Prozent. Der von Apple hergestellte tragbare MP3-Player iPod gilt als bevorzugtes Weihnachtsgeschenk.

Mit Sorge wird Analysten zufolge der anhaltende Abwärtstrend des Dollar verfolgt. Die Nervosität über mögliche Zentralbankinterventionen gegen eine weitere Abschwächung der US-Währung steige, hieß es. Am Freitag stieg der Euro bis auf ein Rekordhoch von über 1,33 Dollar. Im weiteren Verlauf ging der Kurs leicht auf 1,3290 Dollar zurück.

An der New York Stock Exchange wechselten lediglich 504 Millionen Aktien den Besitzer. 1848 Werte legten zu, 1227 gaben nach und 172 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 665 Millionen Aktien 1704 Werte im Plus, 1218 im Minus und 160 unverändert.

An den US-Kreditmärkten gaben die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel 11/32 auf 100-1/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 4,244 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 22/32 auf 107-3/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,890 Prozent.

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