Enttäuschende US-Konjunkturdaten
US-Börsen schlossen wenig verändert

Nach dem kräftigen Kursaufschwung vom Dienstag haben die US-Aktienmärkte am Mittwoch eine Pause eingelegt. Sie schlossen kaum verändert.

HB NEW YORK. Technologiepapiere legten dagegen zu. Händlern zufolge litt die Kauflaune der Anleger unter enttäuschenden Konjunkturdaten und der Warnung vor Terror-Anschlägen der El Kaida in den USA. Die Entwicklung des zuletzt stark gestiegenen Ölpreises blieb weiter im Blick der Investoren.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 0,08 Prozent niedriger mit rund 10 109 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte dagegen 0,17 Prozent auf etwa 1 114 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,59 Prozent auf 1 976 Punkte.

„Wenn man einen Tag wie gestern erlebt hat, kann man üblicherweise nicht mit einer Wiederholung rechnen. Viele Investoren verhalten sich vorsichtig“, sagte Stanley Nabi, Chef der SilverCrest Asset Management Group. Händlern zufolge dämpfte die Warnung vor Anschlägen deutlich die Stimmung der Marktteilnehmer. US-Heimatschutzminister Tom Ridge hatte erklärt, es habe beunruhigende neue Berichte über Anschlagspläne gegeben, die mit Großereignissen zu tun haben könnten. Sie reichten von den Gedenkfeiern zum Zweiten Weltkrieg am Wochenende in Washington bis hin zur Präsidentenwahl im November.

Im Tagesverlauf veröffentlichte, enttäuschende US-Konjunkturdaten dämpften Händlern zufolge die Kauflust der Anleger zusätzlich. „Ich glaube, dass jeder mit einem Rückgang der Aufträge für langlebige Güter gegenüber dem Rekord des Vormonats und des Eigenheimabsatzes gerechnet hat. Aber dieser Umfang hat die Leute etwas nervös gemacht,“ sagte John Caldwell, Stratege bei der McDonald Financial Group. Das Handelsministerium hatte mitgeteilt, dass der Auftragseingang für langlebige Industriegüter in den USA im April weitaus stärker gesunken sei als erwartet. Das Volumen der Neuaufträge für Gebrauchsgüter mit einer Nutzungszeit von mehr als drei Jahren fiel im April im Vergleich zum März um 2,9 Prozent. Zudem war der Absatz neuer Eigenheime angesichts anziehender Hypothekenzinsen im April so stark wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr zurückgegangen.

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