Erste Bank im Fokus
Börse Wien schließt schwächer

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 70,99 Punkte oder 1,48 Prozent auf 4 738,51 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 74 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 813 Punkten.

Der ATX musste am Montag deutliche Abschläge hinnehmen. Vor allem einige Indexschwergewichte wie die Bankwerte und OMV drückten das Börsenbarometer nach unten. "Das Geschäft konzentrierte sich auf einige wenige Werte. Der Fenstertag machte sich durchaus bemerkbar", kommentierte ein Händler mit Verweis auf die nur moderaten Umsätze. Am Dienstag bleibt die Wiener Börse feiertagsbedingt geschlossen.

Erste Bank büßten 4,03 Prozent auf 59,02 Euro (1 278 648 gehandelte Stück in Einfachzählung) ein. Das Institut konnte den Quartalsgewinn um ein Viertel steigern. Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand bei seiner Prognose, den Nettogewinn um "zumindest" 25 Prozent anzuheben. Der Markt nahm die Ergebnisse jedoch sehr schlecht auf. "Die Aktie reagiert oft sehr deutlich auf Ergebnisse", kommentierte ein Marktteilnehmer.

Raiffeisen International schwächten sich um 2,53 Prozent auf 102,83 Euro ab. Unter den weiteren Indexschwergewichten mussten OMV ein Minus von 2,05 Prozent auf 46,80 Euro verbuchen. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Einschätzung für den Öl- und Gaskonzern von "buy" auf "hold" zurückgenommen und das Kursziel von 49 auf 46 Euro gesenkt. Verbund schlossen um 1,28 Prozent tiefer bei 37,91 Euro.

Warimpex sanken nach Ergebnissen um 1,65 Prozent auf 12,50 Euro. Die Immobilien-Gruppe konnten 2006 den Umsatz um 46 Prozent erhöhen, das Betriebsergebnis sank hingegen um 48 Prozent. Das Immobilienportfolio wurde im vergangenen Jahr von 14 auf 20 Objekte vergrößert.

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