Erwartete US-Zinserhöhung ist schon ein eingepreist
Ölpreis lässt Tokios Börse unbeeindruckt

Die Börse in Tokio hat sich am Dienstag unbeeindruckt von hohen Ölpreisen und der erwarteten Erhöhung der US-Zinsen gezeigt und im Plus geschlossen. Zu den Gewinnern gehörten Japans vier größten Banken.

HB SINGAPUR. Der Dollar bewegte sich vor der Zinsentscheidung am Abend kaum. Die übrigen anderen asiatischen Börsen zeigten sich uneinheitlich. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss um 0,41 Prozent höher mit 10 953 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte um 0,31 Prozent im Plus bei rund 1 105 Punkten. Zu den Gewinnern gehörten Japans vier größten Banken.

Der Preis für US-Leichtöl stieg am Dienstag auf knapp unter 45 Dollar je Barrel und damit auf den höchsten Stand seit Einführung der Öl-Futures im Jahr 1983. Wegen der gewachsenen Nachfrage aus den USA und China sind die Ölpreise in diesem Jahr bislang um mehr als 30 Prozent gestiegen. Die Preise hatten am Vortag die US-Börsen gebremst. „Das Treffen der Fed und die Ölpreise machen die Investoren auf jeden Fall nervös“, sagte Hiroichi Nishi von Nikko Cordial Securities. „Aber gleichzeitig wächst das Gefühl, dass die Aktien hier in Tokio bei soliden Fundamentalwerten überverkauft wurden.“

Die anderen Aktienmärkte in Asien zeigten sich überwiegend kaum verändert oder lagen im Minus. Am stärksten gab der Straits Times Index in Singapur mit mehr als 1 Prozent nach, nachdem die Technologiefirma Venture Corp schwächere Ergebnisse als erwartet bekannt gegeben hatte. Die Aktien in Seoul schlossen im Plus.

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