Erzeugerpreise gestiegen
US-Börsen: Pharmawerte machen das Rennen

Nach starken Käufen bei Merck und Pfizer hat der Dow-Jones-Index an der New Yorker Wall Street am Freitag leicht zugelegt.

HB NEW YORK. Unterstützung lieferte dem Markt nach Angaben von Händlern ein Expertenausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA. Dieser war zu dem Ergebnis gekommen, dass die möglichen Vorteile der Schmerzmittel Celebrex, Bextra von Pfizer die Risiken von Herz-Kreislaufschäden überwiegen. Die Mittel muss daher nicht vom Markt genommen werden. Auch der Pharmakonzern Merck & Co darf sein im Herbst vom Markt genommenes Medikament Vioxx wahrscheinlich bald wieder verkaufen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel 0,3 Prozen fester bei 10.785 Zählern.

Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,1 Prozent auf etwa 1202 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel dagegen um 0,1 Prozent auf rund 2059 Punkte. Händler sprachen von verhaltener Geschäftstätigkeit vor dem verlängerten Wochenende. Die US-Finanzmärkte bleiben am Montag wegen des US-Feiertags Presidents Day geschlossen.

"Ich glaube nicht, dass die Inflationsdaten Besorgnis erregend sind. Zinserhöhungen sind weiterhin erforderlich und das wird sich negativ auf den Markt auswirken", sagte Neil Massa von John Hancock Funds. Die stärkste Steigerung der US-Erzeugerpreise auf der Großhandelsstufe im Januar hatte die Inflationssorgen der Investoren verstärkt. Volkswirte sahen darin einen Hinweis auf weiter steigende Zinsen. Schon die wiederholte Feststellung von Fed-Chef Greenspan am Vortag, dass die US-Zinsen "ziemlich niedrig" seien, war Händlern zufolge von den Anlegern als Signal für weiter steigende Zinsen interpretiert worden. Steigende Zinsen sind Gift für die Börse, weil steigende Zinsen zugleich höhere Finanzierungskosten und damit möglicherweise niedrigere Gewinne der Unternehmen bedeuten.

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