Euro fast unverändert
Anleger in Tokio machen Kasse

Eine Korrektur nach den starken Aufschlägen der vergangenen Tage hat am Freitag den Nikkei in die Verlustzone gedrückt. Der asiatische Leitindex konnte aber die am Vortag erreichte, psychologisch wichtige Kurs-Marke von 13 500 Punkten verteidigen. Öl und Gold verloren leicht, blieben aber auf hohem Niveau.

HB TOKIO. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss auf Grund von Gewinnmitnahmen 0,32 % im Minus bei 13 574 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,11 % auf 1412 Zähler. Auch Südkorea ging mit einem Minus aus dem Handel. Die Börse in Taiwan schloss unter anderem wegen der Gewinne von Technologie-Werten 1,81 % höher. Der Leitindex in Hongkong tendierte nach unten, der in Singapurnach oben.

Der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl fiel im asiatischen Handel um 33 Cent auf 66,46 Dollar. Er blieb Händlern zufolge auf hohem Niveau wegen der Sorgen, dass die US-Ölproduktion sich nur langsam von den Hurrikan-Schäden erholen könnte. Der anhaltende hohe Ölpreis und die damit verbundenen Inflationssorgen hielten auch den Goldpreis hoch. Die Feinunze kostete in Asien mit rund 472,60 Dollar kaum mehr als im späten New Yorker Handel, wo ihr Kurs aber zuvor um drei Dollar gestiegen war.

In Japan verkauften viele Anleger Papiere von Stahl-Unternehmen und andere Titel, die am Vortag besonders stark gestiegen waren. Der Trend wurde verstärkt durch einen Bericht der Regierung zur Industrieproduktion. Sie wuchs im August um 1,2 % und damit langsamer als vom Markt erwartet worden war. „Es ist nicht leicht, neue Positionen aufzubauen, weil es der letzte Tag der ersten Hälfte des Geschäftsjahres ist“, ergänzte Yumi Nishimura von Daiwa Securities. Zudem wollten die Anleger einen Konjunkturbericht der Bank von Japan am Montag abwarten.

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