Euro fast unverändert - Ölpreis auf Sechs-Wochen-Hoch
Börse Tokio schließt knapp im Plus

Im asiatischen Aktienhandel sind am Donnerstag vor allem Technologiewerte unter Druck geraten, nachdem US-Investmentbanken die Aktien von Südkoreas Samsung Electronics and Taiwans TSMC herabgestuft hatten. Auch die vom Chiphersteller Intel am Dienstag veröffentlichten verhaltenen Geschäftsaussichten wirkten noch nach.

HB SINGAPUR. Auf dem Devisenmarkt gab es vor den wichtigen US-Inflationsdaten einen nervösen Handel, wobei der Dollar gegenüber Euro und Yen nur wenig verändert in engen Spannen schwankte. Am Vortag veröffentlichte Zahlen über ein langsameres Wachstum der privaten Konsumausgaben in den USA hatten den Dollar zuvor etwas geschwächt. Analysten sahen in den Zahlen ein Argument für eine weitere maßvolle Zinspolitik der US-Notenbank (Fed).

Am Donnerstag werden die Daten für die Entwicklung der Erzeugerpreise sowie am Freitag für die Verbraucherpreise in den USA veröffentlicht.

In Tokio drehte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kurz vor Börsenschluss um 0,46 Prozent ins Plus auf 11 409 Punkte, nachdem er fast den gesamten Handelstag im Minus gelegen hatte. Der breiter gefasst Topix-Index schloss 0,03 Prozent im Minus bei 1 151 Zählern. Die anderen asiatischen Börsen lagen vor Handelsschluss im Minus.

Der Euro wurde fast unverändert mit 1,2365 Dollar gehandelt. Zur japanischen Währung legte der Dollar geringfügig zu auf rund 109,30 Yen nach zuletzt etwa 109,20 Yen. Händler sprachen von einem sehr ruhigen Handel vor der Veröffentlichung der US-Preisdaten. „Der Devisenmarkt ist heute Morgen vollkommen tot, weil alle auf die US-Preisdaten warten“, sagte Mitsuru Sahara von der UFJ Bank.

Erdöl stieg im US-Handel auf ein Sechs-Wochen-Hoch von fast 41 Dollar je Barrel. Anlass dafür waren zuvor veröffentlichte Zahlen über einen unerwarteten Rückgang der Reserven in den USA.

Gold lag bei ruhigem Handel in Asien unverändert bei 404,25 Dollar je Feinunze, gegenüber 404,75 Dollar zu Handelschluss in New York.

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