Euro gab leicht nach
Nikkei-Index gibt Gewinne ab

Der komplette Stromausfall im Osten der USA und in einigen Städten Kanadas hat am Freitag die Aktienmärkte in Fernost kaum bewegt und den Dollar zum Yen nur zeitweise etwas belastet.

FOKUS 2-Märkte in Fernost kaum berührt von Stromausfall in USA=

Reuters SINGAPUR. Investoren sagten, da es sich den US-Behörden zufolge nicht um einen Anschlag handele, habe der Stromausfall zu keinen nachhaltigen Auswirkungen auf den Aktienhandel in Asien geführt. Die Märkte in Fernost präsentierten sich uneinheitlich. In Tokio gab der Nikkei-Index im Verlauf seine zeitweise kräftigen Zuwächse in Folge von Gewinnmitnahmen vollständig ab und rutschte bis Handelsende ins Minus. Am Devisenmarkt legte der Dollar zum Euro leicht zu. Der Euro sank auf Kurse um 1,1250 Dollar nach zuletzt rund 1,1280 Dollar in New York.

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index bis Handelsende um 0,50 Prozent auf 9863 Punkte nach, nachdem er zuvor noch kräftig gestiegen war und zeitweise sogar die wichtige Marke von 10.000 Punkten geknackt hatte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,12 Prozent auf 965 Zähler. „Die Auswirkungen des Stromausfalls in New York auf die Stimmung am Markt scheint nur gering zu sein. Wir haben hier vor allem ausländische Käufer, welche wie schon gestern den Markt nach oben getrieben haben“, sagte ein Händler.

Nach positiv aufgenommenen US-Konjunkturdaten hatte die Wall Street am Donnerstag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte um 0,4 Prozent auf 9310 Punkte zugelegt, der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,66 Prozent auf 990 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,81 Prozent auf 1700 Punkte. In Frankfurt war der Dax mit einem Plus von 1,58 Prozent bei 3452 Punkten aus dem Handel gegangen.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar zum Yen im Verlauf bei Kursen um 118,90 Yen und damit etwas schwächer als zuletzt im US-Handel mit knapp über 119 Yen. Händler sagten, sie erwarteten keine nachhaltigen Auswirkungen auf den Kurs der US-Währung in Folge des Stromausfalls. Sowohl die US-Notenbank als auch die Bank von Japan teilten mit, ihre Handelssysteme seien von dem Stromausfall in den USA nicht beeinträchtigt.

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