Euro gestiegen
Börse Tokio schließt schwächer

Die Börse in Tokio hat am Montag schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 36,71 Punkte oder 0,34 Prozent auf 10 734,71 Punkte.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix gab um 4,93 Punkte oder 0,45 Prozent auf 1080,50 Punkte nach. Der Dollar notierte um 15 Uhr Ortszeit fester mit 106,24-26 Yen nach 106,15-18 Yen am Freitag. Der Euro notierte zum gleichen Zeitpunkt fester mit 1,2778-80 Dollar nach 1,2736-38 Dollar am Vortag.

Zurückhaltung und Nervosität haben Händlern zufolge am Montag das Börsengeschehen in Asien bestimmt und die Kurse belastet. Als Grund nannten Marktteilnehmer die bevorstehende US-Präsidentenwahl am Dienstag, den schwachen Dollar sowie die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für Oktober am Freitag. Der Euro notierte kaum verändert bei rund 1,2790 Dollar; zum Yen hielt sich die US-Währung mit Kursen um 106,20 Yen über ihrem tiefsten Stand seit sechseinhalb Monaten von 105,77 Yen, den sie am Freitag markiert hatte. Der Ölpreis kletterte angesichts eines drohenden Streiks in Nigeria erneut um einen halben Dollar auf 52,25 Dollar je Barrel (rund 159 Liter); in der Vorwoche hatte sich Öl um etwa neun Prozent verbilligt und für gewisse Entspannung an den Aktienmärkten gesorgt.

„Vor uns liegt eine Reihe von Unsicherheiten. Die US-Wahl, die Ölpreise und der Dollar. Darüber hinaus stehen diese Woche auch noch Arbeitsmarktdaten an. All diese Faktoren sorgen beim Handel für Nervosität“, sagte Yasuo Ueki, Analyst bei Poko Financial Office. Analysten zufolge dürften die Aktienmärkte auf einen Sieg des Herausforderers von Präsident George W. Bush, John Kerry, mit Verlusten reagieren. Eine Wiederwahl Bushs dagegen würde den Märkten Auftrieb geben, da es einige der Unsicherheiten in Bezug auf die US-Handels- und Währungspolitik beseitigen würde.

Toyota-Aktie verliert fast ein Prozent

Vor der Bekanntgabe seiner jüngsten Quartalszahlen verloren Toyota-Aktien in Tokio rund 0,7 Prozent auf 4100 Yen. Die Aktien von Japans größter Firma für Verbraucherkredite, Takefuji, verloren 1,3 Prozent, nachdem es in informierten Kreisen geheißen hatte, Goldman Sachs erwäge ein komplettes Übernahmeangebot. Zuvor hatte es monatelang erfolglose Gespräche über den Kauf eines Anteils von 58 Prozent gegeben.

Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapur tendierten uneinheitlich. In New York hatte die Wall Street die Handelswoche vor der US-Wahl am Freitag im Plus beendet. Der Leitindex Dow Jones legte im Wochenverlauf knapp 2,8 Prozent auf 10.027 Punkte zu. Der S&P 500 gewann 3,1 Prozent auf 1130 Zähler. Im selben Umfang legte der Index der Technologiebörse Nasdaq zu und erreichte 1975 Stellen.

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