Euro in Fernost leichter
Nikkei fällt unter 11 000 Punkte

Der Nikkei-Index an der Börse in Tokio ist am Montag unter die Marke von 11 000 Punkten gerutscht.

HB TOKIO. In Asien verloren am Montag vor allem Aktien von Rohstofflieferanten angesichts des rasanten Anstiegs des Dollar. Technologiewerte erhielten indes Auftrieb von den positiven Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq. Nach einer Reihe überraschend positiver Daten zur Entwicklung der US-Wirtschaft stieg der Dollar zum Euro in Fernost auf den höchsten Stand seit sieben Monaten.

Der Euro sank zeitweise bis auf 1,2582 Dollar und damit den tiefsten Stand seit 21. Oktober (nach Daten des elektronischen Handelssystems EBS) und lag im Verlauf bei 1,2593 Dollar. Auch um Yen kletterte der Dollar auf den höchsten Stand seit rund einem Monat auf 107,70 Yen. „Investoren hatten den Euro bevorzugt. Nun schichten sie einige ihrer Anlagen in Dollar um“, sagte Takehiko Jimbo von Mitsubishi Trust and Banking.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,92 % schwächer bei 10 947 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor bis Handelsschluss rund ein Prozent auf 1123 Zähler. Die von Konjunktursorgen geplagten Anleger hielten sich im Vorfeld der Veröffentlichung von Daten zum Bruttoinlandsprodukt am Dienstag zunächst zurück. Gewinne verbuchen konnten gleichwohl Nikon-Papiere, die vor der Vorlage ihrer jüngsten Quartalszahlen 1,66 % zulegten.

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