Euro in Fernost weiter auf hohem Niveau
Nikkei schließt im Plus

Die Börse in Tokio hat am Dienstag nach einer Berg- und Talfahrt fester geschlossen. Der Aktienmarkt profitierte Händlern zufolge von positiv ausgefallenen Daten zum Auftragseingang von Maschinen und Anlagen im Oktober.

HB TOKIO. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte stieg um 78,94 Punkte oder 0,79 % auf 10 124,28 Punkte. Der breit gefasste Topix erhöhte sich um 2,11 Punkte oder 0,21 % auf 997,39 Zähler. Wegen der Stärke des Yen zum Dollar verloren Exportwerte wie Canon. Die Aktien des Büromaschinenherstellers büßten rund zwei Prozent ein. Der Dollar notierte um 15 Uhr Ortszeit leichter mit 107,17-19 Yen nach 107,62-64 Yen am Vortag und damit in der Nähe des Drei-Jahres- Tiefs von 107,10 Yen, das am Vortag erreicht worden war.

Die Regierung hatte vor Handelsbeginn mitgeteilt, dass das Wirtschaftswachstum im Quartal Juli bis September nur halb so stark war wie zunächst geschätzt. Nach den revidierten Angaben wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zum Vorquartal um 0,3 % statt zuvor vermeldeter 0,6 %.

Derweil hat der Euro im Devisenhandel in Fernost sein hohes Niveau gehalten. Mit 1,2225Dollar tendierte die Gemeinschaftswährung fast unverändert zum späten Handel in New York, wo der Euro zuvor auf ein neues Allzeit-Hoch von 1,2240 Dollar geklettert war.

Trotz einer zeitweiligen Stabilisierung des Dollar-Wertes hielten Händler den Abwärtstrend der US-Währung für ungebrochen. „Er (der Dollar) ist jetzt sieben Tage in Folge unten, daher war es jetzt Zeit für eine Korrektur“, sagte Shogo Nagaya von Nomura Trust & Banking. „Es ist schwer zu glauben, dass sich die Stimmung am Markt plötzlich ändert.“ Die anhaltende Dollar-Schwäche begründen Analysten unter anderem mit dem wachsenden Haushaltsdefizit der USA.

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