Euro kaum verändert
Japans Börse legt deutlich zu

Gewachsene Zuversicht in die Entwicklung der japanischen Wirtschaft hat am Montag der Tokioter Börse zu deutlichen Gewinnen verholfen. Der Euro zeigte sich kaum verändert.

HB SINGAPUR. Das japanische Finanzministerium veröffentlichte kurz vor Handelsbeginn Zahlen, die einen Anstieg der Investitionsausgaben japanischer Unternehmen um mehr als zehn Prozent im zweiten Quartal zeigten. „Obwohl die Zahl nicht unerwartet hoch war, sehen die Investoren jetzt größere Chancen für eine Revision des BIP nach oben“, sagte Masaharu Sakudo von Tachibana Securities. „Wenn es keinen großen Rückschlag am Dienstag an den US-Märkten gibt, werden die Aktien in Tokio in dieser Woche wahrscheinlich steigen.“ Die US-Börsen blieben am Montag wegen des Feiertages Labor Day geschlossen.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um zwei Prozent höher bei 11.244 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte um 1,64 Prozent zu auf 1143 Zähler. Die anderen großen Börsen in Asien zeigten sich überwiegend ebenfalls freundlich. Technologiewerte litten jedoch weiter unter den herabgesetzten Gewinn- und Umsatz Prognosen des weltgrößten Chipherstellers Intel.

Auch in Japan gaben Technologiewerte zunächst nach, erholten sich jedoch im Laufe des Handels wieder. Der Unterhaltungselektronik-Hersteller Sony schloss mit 1,3 Prozent im Plus bei 3890 Yen. Zu den größten Gewinnern gehörten Reedereien, Stahlfirmen und Autohersteller. Honda Motor legte um 3,62 Prozent auf 5440 Yen zu, Toyota Motor um 1,66 Prozent auf 4280 Yen.

Der Euro lag bei 1,2055 Dollar und damit kaum verändert zu seinem Kurs bei Handelsschluss in New York. Ein Dollar kostete 110,40 Yen nach 110,70 Yen am Freitag. „Der Anstieg des Dollar (zum Yen) ist nur eine Erholung nach den übertrieben pessimistischen Erwartungen zu den (US-)Arbeitsmarktzahlen“, sagte Kikuko Takeda von Bank Tokyo-Mitsubishi. „Der Währung fehlt der Schwung, hier stark zuzulegen.“ Händler sagten, das Augenmerk liege jetzt auf der Aussage des Chefs der US-Notenbank (Fed), Alan Greenspan, am Mittwoch vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses. Das US-Arbeitsministerium hatte am Freitag Zahlen veröffentlicht, nach denen sich die Lage am US-Arbeitsmarkt im August deutlich gebessert hatte.

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