Euro kaum verändert
Schwächere Tendenz an asiatischen Märkten

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Donnerstag den zweiten Tag in Folge schwächer geschlossen, wobei sich die Händler nach Angaben von Analysten vor den Parlamentswahlen am Sonntag in Japan zurückhielten.

HB SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 2,63 Prozent tiefer auf 10 552 Punkten. Auch der breiter gefasste Topix-Index gab um 2,61 Prozent nach auf 1 035 Zähler.

Von zentralem Interesse werden am Devisenmarkt nach Angaben von Händlern die am Freitag anstehenden Arbeitsmarktdaten für die USA sein. Am Donnerstag stehen die Zinsentscheidungen der Bank von England und der Europäischen Zentralbank an. In den USA werden Zahlen zu Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 1. November und zur Produktivität für das dritte Quartal erwartet.

Analysten sagten, die Händler hielten sich zurück, da der Ausgang der Wahlen in Japan angesichts vieler noch unentschlossener Wähler derzeit noch ungewiss sei. Experten zufolge würde die Börse eine große Mehrheit für die regierende liberal-demokratische Partei von Ministerpräsident Junichiro Koizumi und seine Koalitionspartner begrüßen, da dieser dann die Reformen etwa im Bankensektor weiter vorantreiben könnte.

Die Titel des Autoherstellers Mazda gaben anfängliche Gewinne im weiteren Handelsverlauf ab und schlossen 3,05 Prozent im Minus. Mazda hatte zuvor für das erste Geschäftshalbjahr einen kräftigen Gewinnanstieg bekannt gegeben.

Trotz positiver Zahlen gaben auch die Werte des Motorradherstellers Yamaha um 0,72 Prozent nach. Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr seinen Gewinn stärker gesteigert als selbst prognostiziert.

Der Euro lag bei 1,1444 Dollar nach 1,1434 bei Börsenschluss in den USA. Am Mittwoch hatte der Euro gegenüber dem Dollar mit 1,1412 Dollar den tiefsten Stand seit einem Monat erreicht.

Gegenüber dem Yen notierte die US-Währung bei 109,95 Yen nach 109,86 im späten US-Handel am Mittwoch. Händler sagten, der Dollar könne weiter zulegen. „Die letzten US-Daten sind gut gewesen, aber mein Eindruck ist, dass der Dollar davon noch nicht völlig profitiert hat“, sagte ein Händler.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%