Euro legt zu
Nikkei-Index hält sich über 12 000 Punkten

Die Börse in Tokio hat am Dienstag nachgegeben. Gewinnmitnahmen nach dem Anstieg des Vortages und eine schwache Vorgabe der Wall Street waren die Hauptursachen.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss um knapp ein Prozent tiefer bei 12 045 Punkten, nachdem er am Vortag einen Stand wie seit bald drei Jahren nicht mehr erreicht hatte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,5 Prozent auf rund 1205 Zähler nach. Auch die meisten anderen asiatischen Indizes gaben nach. Die Sorge wegen einer neuen Ausbreitung der Lungenkrankheit Sars und der leicht negative Abschluss der New Yorker Börse am Vortag lasteten auf den Märkten. Nach der überraschenden Verbesserung des deutschen Geschäftsklimas konnte der Euro seine Zugewinne vom Vortag weitgehend halten und notierte mit 1,1848 Dollar leicht unter seinen Werten aus dem späten New Yorker Handel.

In Tokio verloren die Aktien der Elektronikhersteller Sony und Sharp 1,2 Prozent an Wert und die Anteile des Chiphersteller Toshiba 0,4 Prozent. Alle drei Unternehmen sollten nach Börsenschluss ihre Quartalsberichte vorlegen und hatten in jüngster Zeit nach Ausblicken auf solide Ergebnisse an den Märkten deutliche Zugewinne verzeichnet. „In der gegenwärtigen Berichtssaison gibt es unter den Investoren die Tendenz, vor den tatsächlichen Quartalsveröffentlichungen aktiv zu werden“, sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. „Diejenigen, die zögern, vorher zu kaufen, verlieren.“

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