Euro leichter
Tokios Börse schließt schwächer

Die Börse in Tokio hat nach den Kurssprüngen am Vortag am Dienstag in Folge von Gewinnmitnahmen schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab nach seinem Anstieg am Vortag auf ein neues Vier-Jahres-Hoch um 82,59 Punkte oder 0,62 % auf 13 310,04 Punkte nach. Der breit gefasste Topix verlor 9,79 Punkte oder 0,71 % auf 1376,70 Punkte. Der Dollar stieg zum Yen zeitweise auf den höchsten Stand seit zwei Monaten.

HB SINGAPUR. Die Börse in Taiwan schloss unter anderem dank Gewinne einiger Technologie-Werte 0,25 % höher. Der Leitindex in Südkorea ging mit einem Plus von 0,27 % aus dem Handel. Die Aktienmärkte in Hongkong und Singapur tendierten nach unten.

Der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl legte im asiatischen Handel um 19 Cent auf 66,01 Dollar zu, nachdem bekannt wurde, dass die US-Ölproduktion im Golf von Mexiko auch am Montag infolge der Hurrikane „Rita“ und „Katrina“ geschlossen blieb. Dies hatte Sorgen ausgelöst, der Lieferengpass könne doch länger dauern als zuletzt erwartet.

In Japan verkauften viele Anleger am Dienstag Papiere, deren Kurse am Vortag besonders stark gestiegen waren. „Der Markt legt eine Pause ein, während Gewinne mitgenommen werden“, sagte Terushi Hirotama von Ichiyoshi Securities. Zu den Verlierern zählten die Titel des Telekom-Riesen NTT. Sie sanken um 2,46 %. Die Aktie hatte am Vortag um acht Prozent gewonnen, weil das Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge eine Umstrukturierung plant. Der weltgrößte Hersteller von Halbleiterscheiben, Shin-Etsu, verlor 1,96 %.

Das änderte jedoch kaum etwas am grundsätzlichen Vertrauen der Investoren in die starke Wirtschaft Japans. So legten die Werte von Stahl-Produzenten zu. Nippon Steel etwa gewann 1,82 %. Die wichtigsten New Yorker Börsenindizes hatten am Montag nach zwischenzeitlichen Verlusten im Plus geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 0,23 % höher mit 10 444 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,03 % auf 1216 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,22 % auf 2121 Zähler.

Der Euro wurde bei 1,2024 Dollar gehandelt nach 1,2073 Dollar im späten US-Handel am Montag. Zeitweise sank die Gemeinschaftswährung auf rund 1,2022 Dollar. Zum Yen legte der Dollar auf 112,79 Yen nach 112,14 Yen zu. Das entsprach dem höchsten Stand seit zwei Monaten. Die US-Notenbank (Fed) hatte zuvor signalisiert, dass sie ihre Serie von Zins-Erhöhungen fortsetzen werde. Der hohe Dollar-Kurs trug dazu bei, dass der Preis für meist in der US-Währung abgerechnetes Gold fiel. Die Feinunze Gold verbilligte sich um rund zwei Dollar.

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