Euro steigt in Fernost
Asiatische Aktienmärkte schließen schwächer

Die Zurückhaltung der Investoren vor der für nächste Woche erwarteten Zinserhöhung in den USA haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch ins Minus gedrückt. Lediglich in Taiwan legten die Kurse zu. Der Dollar präsentierte sich zu Euro und Yen schwächer.

HB SINGAPUR. Zwar seien die Aussichten für die japanische Wirtschaft weiterhin positiv, sagten Aktienhändler in Tokio. Wegen der erwarteten Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch hielten sich Anleger aber weitgehend zurück. Zunächst hatten die Kurse in Tokio nach positiven US-Vorgaben noch zugelegt. Vor allem Technologietitel waren gefragt. Der Euro stieg auf rund 1,2160 Dollar nach etwa 1,2120 Dollar am Vorabend in New York.

„Eine Reihe von Konjunkturdaten deutet an, dass die japanische Wirtschaft robust wächst, aber einige sind besorgt, dass sich dies bald abschwächt“, sagte Masatoshi Sato von Mizuho Investors Securities. Sollte die Fed die Zinsen wie erwartet um 25 Basispunkte von derzeit 1,00 Prozent erhöhen, fürchten einige Investoren eine möglicherweise nachlassende Nachfrage nach Aktien sowie schlechtere Investitionsbedingungen für Unternehmen. Höhere Zinsen verteuern Kredite und machen Anleihen als Geldanlage attraktiver. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit minus 0,01 Prozent quasi unverändert bei 11.580 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor bis Handelsende 0,5 Prozent auf 1156 Zähler. In Taiwan verzeichnete der Aktienmarkt indes ein Plus von mehr als drei Prozent, während auch die Aktienmärkte in Südkorea und Hongkong nachgaben.

In New York hatte die Wall Street am Vorabend fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte um 0,23 Prozent zu auf 10.395 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,36 Prozent auf etwa 1134 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um ein Prozent auf rund 1994 Zähler an.

Der Dollar sank auch zum Yen auf rund 108,70 Yen nach über 109 Yen im späten US-Geschäft. Händler sagten, der Yen profitiere vermutlich von den jüngst veröffentlichten japanischen Außenhandelsdaten. Japan hatte seine Exporte und seinen Handelsbilanzüberschuss im Mai im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern können.

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