Euro verbilligt sich weiter
Nikkei-Index überwindet Marke von 12 000 Punkten

Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag erneut fest geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte überwand die psychologisch wichtige Marke von 12 000 Punkten und ging mit einem deutlichen Gewinn aus dem Markt.

HB SINGAPUR/TOKIO. Der Euro wurde kurzfristig unter 1,20 Dollar gehandelt. Damit erreichte die US-Währung ein Vier-Monate-Hoch.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,02 Prozent höher bei 12 079 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit August 2001. Der Topix-Index lag zum Schluss um 0,85 Prozent höher bei 1 209 Punkten. Der Dollar profitierte von der Erwartung einer baldigen Zinserhöhung in den USA, nachdem die jüngsten US-Konjunkturdaten eine deutliche Belebung der US-Wirtschaft signalisiert hatten.

Der am Vortag veröffentlichte Index des Institutes for Supply Management zeigte dabei ein besser als erwartetes Wachstum des US-Dienstleistungssektors im März. Zahlen zum Stellenwachstum in den USA hatten zuvor bereits die Hoffnung gestärkt, der Aufschwung erreiche nun auch den Arbeitsmarkt. „Der Dollar wird im Moment gut nachgefragt“, sagte Kosuke Hanao von der Royal Bank of Scotland in Tokio. „Aber der Markt ist sich noch immer nicht sicher, ob die Arbeitsmarktdaten vom Freitag echt sind und wird auf die nächsten Zahlen für eine Bestätigung warten.“

Die positiven Konjunkturdaten hatten am Montag auch der Wall Street zu einer Fortsetzung des kräftigen Kursaufschwungs der Vorwoche verholfen. Der Standardwerte-Index Dow-Jones verließ den Handel 0,84 Prozent höher mit rund 10.558 Zähler, der breiter gefasste S&P-500-Index um 0,76 Prozent höher. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann sogar 1,07 Prozent auf rund 2079 Punkte.

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