Euro weiter gestiegen
Tokios Börse schließt fest

Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag fest geschlossen. Der Dollar stand weiter unter Abwertungdruck. Berichte aus dem Handel über neuerliche Interventionen vermochten der US-Devise nur kurz zu helfen.

HB TOKIO. In Tokio verbesserte sich der 225 Werte umfassende Nikkei-Index bis zum Handelsschluss um 2,24 Prozent auf 10 593,53 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 2,65 Prozent auf 1057,24 Zähler. Institutionelle Nachfrage wurde vor allem bei Bankwerten gesehen. Aktien der Mizuho Financial Group, der nach Einlagen weltgrößten Bank, legten um 2,76 Prozent auf 298.000 Yen zu, nachdem sie am Vortag schon um 16 Prozent auf ein Rekordhoch gestiegen waren. Auch regionale Banken profitierten von der Rally: Titel der Bank of Yokohama Ltd stiegen um neun Prozent auf 481 Yen und der Chiba Bank Ltd um 10,3 Prozent auf 494 Yen.

Die Wall Street hatte am Vorabend fest geschlossen. Dank solider Konjunkturdaten endete der Dow-Jones-Index der Standardwerte um 2,09 Prozent höher bei 9469,20 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 2,23 Prozent auf 1 018,22 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte sogar 2,54 Prozent auf 1 832,25 Punkte zu.

Die guten Vorgaben aus den USA beflügelten auch die Börse in Hongkong, die nach dem Feiertag am Donnerstag 2,5 Prozent zulegte. Der Aktienmarkt in Taipeh gewann bis zum Handelsschluss 2,12 Prozent. In Seoul zeigte sich der Leitindex zum Handelsende um 1,55 Prozent verbessert. In Singapur stiegen die Kurse um 1,3 ein Prozent.

Der Dollar tendierte weiter schwächer. Die US-Währung stieg zwar zwei Mal auf Grund neuerlicher Interventionsgerüchte der Bank von Japan auf über 111 Yen, der Dollar rutschte dann aber wieder auf Werte von unter 111 Yen ab. Das Finanzministerium in Tokio äußerte sich nicht zu den Gerüchten. Der Euro zeigte sich mit Kursen um 1,1758/63 Dollar nach letzten Kursen in New York von 1,1722/28 Dollar weiter fest. Der Goldpreis legte am Donnerstag im asiatischen Handel auf Kurse bei 385,25/385,60 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) zu. Händler rechneten mit einer Handelsspanne von 383 bis 385 Dollar

An Konjunkturdaten dürften wie stets die Erstanmeldungen zur Arbeitslosenhilfe in den USA (14.30 Uhr MESZ) im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Markterwartungen richten sich im Mittel auf eine Zahl von 395 000 nach 381000 in der Vorwoche. Beim Auftragseingang bei der US-Industrie im August (16.00 Uhr MESZ) wird ein Rückgang um 0,2 Prozent nach plus 1,6 Prozent im Vormonat unterstellt. Im Blickpunkt steht auch  die Pressekonferenz der EZB in Lissabon am frühen Nachmittag.

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