Euro zum Dollar gestiegen
Tokios Börse schließt fest

Die Jubelstimmung an der Wall Street hat sich auch auf die Börse in Tokio übertragen. Der Nikkei-Index legte 188,82 Punkte zu.

HB TOKIO. Die Jubelstimmung an der Wall Street hat sich auch auf die Börse in Tokio übertragen. Der Nikkei-Index stieg deutlich um 188,82 Punkte oder 1,75 Prozent auf 10 973,07 Punkte. Der breit gefasste Topix schloss um 18,02 Punkte oder 1,66 Prozent höher bei 1105,38 Zählern.

Der Dollar befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Er notierte um 15.00 Uhr Ortszeit mit 102,25-27 Yen nach 102,77-79 Yen zur selben Zeit des Vortages. Der Euro war 1,3352-54 Dollar wert, nach 1,3312-14 Dollar am Mittwoch.

Fallender Ölpreis beflügelt Börsen in Fernost

Ein stark gefallener Ölpreis hat auch die weiteren Börsenin Fernost beflügelt und den Titeln von unter der Dollarschwäche leidenden Exportunternehmen wieder zu Gewinnen verholfen. Nach dem größten Preisverfall innerhalb eines Tages seit drei Jahren pendelte sich der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl zur Lieferung im Januar bei 45,50 Dollar ein. Damit lag er mehr als zehn Dollar unter seinem im Oktober verzeichneten Rekordhoch. Sorgen über das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA drückten weiter den Kurs des Dollar, der gegenüber dem Euro mit 1,3373 Dollar auf ein Rekordtief sank. Der fallende Dollar gab dem Goldpreis Auftrieb. Der Preis für eine Feinunze Gold kletterte über 455,00 Dollar auf ein neues 16-Jahreshoch.

Die Börsen in Singapur, Hongkong und Taiwan schlossen deutlich im Plus. Zuletzt durch die Dollarschwäche gebeutelte Unternehmen mit starker Exportausrichtung legten kräftig zu, nachdem sich Analysten zufolge das Interesse der Investoren wieder auf sie richtete. „Ihre Ziele sind High-Tech-Unternehmen und andere Exporteure, die ein wenig zu stark verkauft wurden“, sagte Koichi Seki von Chuo Securities. Aktien des zweitgrößten Autoherstellers der Welt, Toyota Motor, verteuerten sich um 1,57 Prozent, Papiere des Unterhaltungselektronikkonzerns Sony kletterten um 1,08 Prozent. Sie profitierten dabei auch von überraschend positiven Konjunkturdaten aus den USA und der Einschätzung der US-Notenbank Fed, wonach sich dort die konjunkturellen Bedingungen in zahlreichen Regionen verbessert hat.

Wall Street gewann über 1,5 Prozent

Die Wall Street hatte am Mittwoch ebenfalls von dem gesunkenen Ölpreis profitiert und deutlich zugelegt. Der Standardwerteindex Dow Jones verließ den New Yorker Handel 1,56 Prozent höher bei 10 590 Punkten. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen einem Hoch von 10 590 und und einem Tief von 10.425 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 1,5 Prozent auf 1191 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,98 Prozent auf 2138 Zähler.

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