Europäische Börsen
Asien und Dow-Jones-Future belasten

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Dienstag belastet von Kursverlusten an den meisten asiatischen Börsen und Hinweisen auf eine tiefer eröffnende Wall Street zur Mittagszeit tiefer tendiert.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Dienstag belastet von Kursverlusten an den meisten asiatischen Börsen und Hinweisen auf eine tiefer eröffnende Wall Street zur Mittagszeit tiefer tendiert. Der Future auf den Dow Jones deutet auf ein Minus an der Wall Street zum Handelsstart von 0,43 Prozent hin. In London belasteten sinkende Metallpreise die Minenwerte.

Der Eurostoxx 50 verlor zuletzt um 1,09 Prozent auf 2 759,44 Punkte. In Paris sank der CAC-40-Index um 1,39 Prozent auf 3 716,21 Punkte. Der Londoner Ftse 100 fiel um 0,91 Prozent auf 5 621,00 Zähler.

Im Eurostoxx 50 waren die Titel von Daimler mit einem Aufschlag von 1,67 Prozent auf 46,69 Euro einziger Gewinner. Händler begründeten dies einhellig mit zwei positiv aufgenommenen Analystenstudien zu den Aktien des deutschen Autobauern. Die Studien hätten die negativen Auswirkungen der jüngst bekannt gewordenen Rückrufaktion in den Hintergrund gedrückt.

Arcelormittal verloren als einer der schwächsten Indexwerte 1,89 Prozent auf 24,40 Euro. Händler verwiesen auf eine Umsatzwarnung des südkoreanischen Stahlkonzerns Posco. Außerdem sei der Nettogewinn des Unternehmens im dritten Quartal schwächer als erwartet ausgefallen. Das belaste europaweit die Stahltitel.

In London rutschten Xstrata als einer der schwächstes Wert im Ftse 100 um 2,42 Prozent auf 1 247,50 Britische Pence ab. Lonmin verloren 2,27 Prozent auf 1 767,00 Pence. Börsianer begründeten dies mit sinkenden Rohstoffpreisen als Belastungsfaktor für die Kurse von Minenwerten. So verzeichnete Kupfer am Dienstag den zweiten Tag in Folge Preisrückgänge. Analysten zufolge könnte der Kupferpreis noch weiter sinken.

Außerhalb des Index brachen Punch Taverns um 10,62 Prozent auf 80,40 Pence ein. Der Betreiber von mehr als 7 100 Pubs hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen Abschreibungen auf einige Lokale einen Verlust erlitten. Der Gewinn vor Sondereffekten hatte die Erwartungen von Analysten gerade so erreichen können.

In Zürich belegten Syngenta mit einem Aufschlag von 2,70 Prozent auf 266,80 Schweizer Franken den ersten Platz im Swiss-Market-Index (SMI) . Der Agrarchemiekonzern profitiere weiter von den erwarteten deutlichen Preisanstiegen bei Getreide, sagten Händler. Steigende Preise seien gut für Bauern und böten ihnen die nötigen Anreize, im kommenden Jahr mehr anzubauen.

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