Europäische Börsen
Eurostoxx legt weiter zu

Auch am letzten Börsentag der Woche schließt der Eurostoxx im Plus. Auf Wochensicht legte der Index mehr als drei Prozent zu. Enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA belasteten die Notierungen nur kurz. Die Gewinner und Verlierer im Überblick.

PARIS/LONDON (dpa-AFX). Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag kaum von der Stelle bewegt und uneinheitlich geschlossen. Händler sprachen von einem ruhigen Handel nach der Zahlenflut der Vortage. Auch enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA belasteten die Notierungen nur kurz. In den Vereinigten Staaten hatte sich das von der Uni Michigan erhobene Konsumklima im diesem Monat überraschend eingetrübt. Zuletzt notierten die US-Börsen dank überzeugender Quartalszahlen von Walt Disney im Plus.

Der Eurostoxx 50 schloss mit plus 0,21 Prozent bei 2 883 Punkten. Auf Wochensicht bedeutete dies einen Aufschlag von 3,12 Prozent. Der Londoner Ftse 100 legte um 0,38 Prozent auf 5 296 Zähler zu. In Paris aber fiel der CAC-40-Index um minimale 0,05 Prozent auf 3 806 Zähler.

An der Spitze des Leitindexes Eurostoxx 50 standen einen Tag nach der Vorlage von überzeugenden Zahlen die Titel des weltgrößten Brauereikonzerns Anheuser-Busch Inbev mit plus 3,01 Prozent auf 33,57 Euro. Beim weltgrößten Bierbrauer hatte sich das Sparprogramm im dritten Quartal unerwartet deutlich ausgezahlt. Die Ergebnisse hätten ihn auf der Gewinnebene überzeugt, kommentierte Analyst Lars Lusebrink von Independent Research. Positiv sei auch, dass der Brauereikonzern nach neun Monaten bereits 875 Mill. Dollar an Synergien aus der Übernahme von Anheuser-Busch realisiert habe.

Schlusslicht waren Volkswagen mit minus 1,85 Prozent auf 96,40 Euro. Händler verwiesen auf technische Gründe für die Schwäche der Aktie. Auch Finanztitel wie AXA, Credit Agricole und Assicurazioni Generali gehörten zu den Verlierern.

Nach der Flut von Unternehmenszahlen am Vortag legte zum Wochenausklang nur ein Unternehmen aus der ersten Reihe Zahlen zum Geschäftsverlauf vor. Der schweizerische Luxuskonzern Richemont hatte mit einem Umsatzrückgangs im vergangenen Quartal die Erwartungen der Analysten getroffen und die Schätzungen der Experten beim Gewinn getoppt. An der schweizerischen Börse lagen die Titel dann auch sehr fest mit plus 5,58 Prozent auf 31,98 Schweizer Franken und mit weitem Abstand an der Spitze des SMI . Allerdings sei der Ausblick trotz einer weiteren Geschäftsaufhellung im Oktober weiterhin nur verhalten, merkte Analyst Urs Diethelm von Sal. Oppenheim kritisch an. Deshalb beließ er seine Einstufung für die Titel von Richemont auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 29,00 Franken.

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