Marktberichte
Europas Börsen schließen fester

Die erhöhte Umsatzerwartung von Intel und positiv ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten haben den europäischen Börsen am Freitag Auftrieb verliehen und sie deutlich im Plus schließen lassen. Im Zuge von nachgebenden Ölpreisen verloren hingegen die meisten Erdölaktien an Wert. Der DJ Stoxx50 notierte zuletzt um 0,57 Prozent höher auf 2 694 Punkten.

HB LONDON. Unter den Chip-Werten stiegen die Titel von STMicroelectronics in Paris um 2 Prozent und diejenigen der niederländischen ASML rückten um 1,4 Prozent vor. Bei den Telekomausrüstern kletterten Nokia um 2,6 Prozent, während Ericsson um 3,4 Prozent zulegten. Der DJ Stoxx Subindex der europäischen Technologiewerte gewann 1,9 Prozent. Philips erhöhten sich um 1,6 Prozent.

Gefragt waren auch Versicherungsaktien. Der Versicherungs-Subindex lag rund 1,5 Prozent im Plus. Darunter stiegen die französischen Axa, die britischen Aviva und Münchener Rück jeweils zwischen 3,1 und 2,4 Prozent. Aegon verbesserten sich um fast 2 Prozent auf 10,03 Euro, obwohl UBS das Kursziel für die Aktie auf 12,50 gesenkt hatte.

Im Erdölsektor dagegen verloren BP 0,9 Prozent, Shell sanken 0,6 Prozent und Royal Dutch schwächten sich um 0,4 Prozent ab. Der Preis der Erdölsorte Light Crude lag am Freitagnachmittag unter 39 Dollar je Barrell (knapp 159 Liter). Am Vortag hatte das Erdölkartell Opec eine Erhöhung der Fördermengen beschlossen.

Die Zahl der Arbeitsplätze ausserhalb der Landwirtschaft in den USA kletterte im vergangenen Monat um 248 000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich mit einem geringeren Plus von 216 000 Stellen gerechnet.

An der Aktienbörse in LONDON schloss der FTSE 100-Index 0,43 Prozent im Plus bei 4 454,4 Zählern. Die Titel des Kaufhausbetreibers Marks & Spencer (M&S) verloren 0,4 Prozent. Das Unternehmen hatte am Vortag ein Übernahmeangebot des Magnaten Philip Green abgelehnt. Übernahmespekulationen verhalfen den Papieren von Big Food, dem Besitzer des Vertreibers von Gefrierlebensmitteln Iceland, um 2,6 Prozent nach oben. Übernahmegerüchte kursierten nach Händlerangaben auch um den Möbelhersteller MFI, dessen Aktien ebenfalls gut 2,1 Prozent gewannen. Die Papiere des Getränkekonzerns Diageo zogen um 0,3 Prozent an. Diageo besitzt 22 Prozent an der US-Firma General Mills, für welche sich Nestlé interessieren soll. Die Aktien des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline gingen um 0,2 Prozent fester aus dem Handel. Glaxo teilte den Verkauf seiner Beteiligung am Helikopterhersteller Agusta Westland mit.

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