Exxon gesucht: Wall Street schließt fester

Exxon gesucht
Wall Street schließt fester

Die New Yorker Aktienmärkte sind mit Kursgewinnen ins Wochenende gegangen. Das lag unter anderem an Konjunkturdaten und dem Ölpreis.

HB BERLIN. Die wichtigsten amerikanischen Börsen haben den Handel am Freitag mit Aufschlägen beendet. Der Dow Jones stieg um 0,9 Prozent auf 10.841,6 Punkte. An der Nasdaq schloss der Composite 0,7 Prozent höher bei einem Stand von 2065,4 Zählern. Der S&P-500-Index zog um 0,9 Prozent auf 1.211 Punkte an.

Händler führten das zum einem auf den leicht sinkenden Ölpreis zurück. Zum anderen wurden Konjunkturdaten als Begründung angeführt: Das Bruttoinlandsprodukt in den USA ist im vierten Quartal um 3,8 Prozent gewachsen - und damit etwas stärker als von Analysten im Vorfeld erwartet. "Die Konjunkturdaten belegen, dass die Wirtschaft stärker war, als wir erwartet haben und wir sehen die Wirkung auf den Markt", sagte Warren Simpson von Stephens Capital Management.

Die Gewinnerliste im Dow wurde von Exxon angeführt. Die Aktien verteuerten sich um 3,5 Prozent auf 63,16 Dollar. Hintergrund ist ein positiver Analystenkommentar. Im Blickpunkt der Anleger standen auch Einzelhandelswerte. Home Depot stiegen 2,4 Prozent auf 40,58 Dollar, nachdem das Unternehmen eine Erhöhung der Dividende und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt hatte. Außerdem berichtete das «Wall Street Journal», dass die Kaufhauskette Federated den Konkurrenten May für zehn Milliarden Dollar übernehmen wolle. Während Federated-Aktien verloren, gewannen die May-Papiere an Wert.

General Electric profitierten nicht auf aktuelle Prognosen zum Chinageschäft. Der Mischkonzern erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz in Höhe von fünf Milliarden Dollar und ein zweistelliges Wachstum in allen Sparten. Die Aktien schlossen mit 35,62 Dollar 0,2 Prozent fester.

Zu den wenigen Verliern im Dow gehörten Walt Disney, die sich um 0,9 Prozent auf 27,89 Dollar verbilligten. Microsoft gaben ein halbes Prozent auf 25,25 Dollar ab. Merck und Citigroup verzeichneten leichte Abschläge.

Für Gesprächsstoff der Börsianer sorgte weiterhin der Übernahmepoker um den Telekom-Konzern MCI, nachdem das Unternehmen ankündigte, sein Bestes zu tun, um den bereits vereinbarten Zusammenschluss mit dem US-Branchenprimus Verizon zügig umzusetzen. Der Konkurrent Qwest hatte am Vortag sein Angebot für MCI aufgebessert. MCI-Aktien verloren daraufhin 2,6 Prozent auf 22,60 Dollar, während die Titel von Verizon um zwei Prozent höher mit 36,20 Dollar angeschrieben wurden. An dem Vorhaben von Qwest fanden die Investoren offenbar keinen Gefallen und stießen die Papiere ab. Sie sackten um mehr als acht Prozent auf 3,86 Dollar ab.

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