Feiertag in Tokio
„Rita“ belastet Asiens Aktienmärkte

Am Freitag haben Sorgen über die Auswirkungen des Hurrikans „Rita“ auf die US-Ölindustrie die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten belastet. Allerdings ist Leitbörse in Tokio davon nicht betroffen, sie war wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro notierte nahezu unverändert bei rund 1,2150 Dollar.

HB SINGAPUR. An den Ölmärkten wurde zudem die Nachricht über eine Abschwächung des Hurricans mit Erleichterung aufgenommen. Der Ölpreis fiel um 25 Cent auf 66,25 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter). Der Sturm sollte am Samstagmorgen (Ortszeit) die Küste des US-Bundesstaates Texas erreichen, wo sich viele Raffinerien befinden. Erst vor knapp einem Monat hatte Hurrikan „Katrina“ die US-Südküste verwüstet und mehr als tausend Menschen getötet.

Die Aktienmärkte in Tokio blieben am Freitag wegen eines Feiertages geschlossen. Der Index für nicht japanische Aktien fiel um 0,8 %. Ein deutlicher Kursrückgang wurde dabei an der Börse in Seoul verzeichnet. Dort ging das Börsenbarometer um 1,65 % zurück. Zu den stark gehandelten Werten gehörten die Aktien des Technolgiekonzerns Samsung Electronics. Ihr Kurs fiel deutlich, nachdem am Vortag der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony für das laufende Geschäftsjahr einen Verlust prognostiziert hatte.

Die Nachricht über eine Abschwächung des Hurrikans „Rita“ im Golf von Mexiko hatte am Vortag den US-Börsen zu einer Erholung verholfen. „Der Sturm dreht nach Osten und je mehr er in diese Richtung zieht, desto weniger Schaden entsteht an den Raffinerien in der Gegend bei Houston“, kommentierte Analyst Tom Schrader von Legg Mason Wood Walker die Erleichterung der Anleger.

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