Fester Yen belastet Tokios Börse
Nikkei verliert rund 200 Punkte

Eine Festigung des Yen zum Dollar hat die Aktienbörse in Tokio am Freitag belastet. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel deutlich um 208 Punkte oder 1,22 Prozent auf 16 90 Punkte. Zwischenzeitlich hatte das Börsenbarometer mehr als 300 Punkte verloren.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix gab um 12,94 Punkte oder 0,75 Prozent auf den Schlussstand von 1 716 Punkten nach. Der Aktienmarkt stand Händlern zufolge zudem unter Verkaufsdruck in Folge von Positionsbereinigungen vor der kommenden „Golden Woche“ in Japan, in der gleich mehrere nationale Feiertage aufeinander folgen.

An Tokios Devisenmarkt notierte der Dollar um 15.00 Uhr Ortszeit leichter mit 114,22-24 Yen nach 114,62-65 Yen am Vortag. Der Euro notierte fester mit 1,2528-30 Dollar nach 1,2453-56 Dollar am Vortag.

1 029 Verlierer standen am Freitag 549 Gewinnern gegenüber. 116 Aktien schlossen unverändert. Das Handelsvolumen stieg von 1,65 Mrd. auf 1,74 Mrd. Aktien. Über Nacht war der Dollar im Vergleich zum Yen auf ein dreieinhalb Montagstief gefallen, nachdem US-Notenbankpräsident Ben Bernanke eine Pause im Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank signalisiert hatte.

Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Singapur, und Südkorea rutschten ins Minus. Die Börse in Taiwan legte dagegen zu.

Zu den Verlierern gehörten unter anderem die Aktien des Autoherstellers Honda, die 1,1 Prozent schwächer tendierten. Die Anteilsscheine von Sony stürzten 5,14 Prozent ab, nachdem der Branchenprimus wegen hoher Markteinführungskosten für die Spielkonsole PlayStation 3 seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr überraschend reduziert hatte. In Südkorea gaben Hyundai-Aktien um 1,78 Prozent nach. Die südkoreanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Hyundai-Chef wegen des Verdachts auf millionenschwere Veruntreuung von Firmengeldern.

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