Finanz- und Tech-Werte legen zu
Börse Tokio schließt fast unverändert

Knapp behauptet haben die Aktienkurse am Dienstag in Tokio geschlossen. Der Nikkei-225-Index sank um 0,1 % bzw fünf auf 9 751 Punkte. Der Topix-Index verbesserte sich um 0,1 % bzw ein Punkt auf 955 Zähler.

rtr SINGAPUR. An den Märkten in Fernost haben die Börsen ihre Tageshöchststände am Dienstag nicht behauptet. Vor dem Zwischenbericht des weltgrößten Chipherstellers Intel und anderer amerikanischer Top-Unternehmen sowie der für den Nachmittag erwarteten Anhörung von US-Notenbankchef Alan Greenspan hielten sich viele Marktteilnehmer sowohl im Aktien- als auch im Devisenhandel zurück, sagten Händler.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index, der im Handelsverlauf ein Tageshoch von 9909,65 Zählern erreicht hatte, bröckelte bis Handelsschluss sogar 4,63 Punkte unter sein Vortagesniveau und schloss nur noch mit 9751 Zählern. Auch die übrigen großen asiatischen Börsen drehten ins Minus. Im Devisenhandel zog der Euro zum Dollar wieder leicht an, nachdem er zunächst noch unter seinem New Yorker Schlussniveau notiert hatte.

Optimismus über eine Erholung der US-Wirtschaft hatte zu Handelsbeginn den Märkten noch Auftrieb gegeben. Händler hatten auf die guten Nachrichten des Vortags aus den US-Chip- und -Bankensektoren verwiesen. Händler sagten, im Verlauf habe aber die Vorsicht überhand genommen. Viele wollten abwarten, wie der nach Börsenschluss in New York am Abend erwartete Zwischenbericht des weltgrößten Chipherstellers Intel ausfalle. Unter anderem wird zudem Motorola seinen Zwischenbericht vorlegen.

Zuvor werden die Märkte noch Greenspans Anhörung vor dem zuständigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses ab 16.00 Uhr MESZ zur Lage der Konjunktur in der weltgrößten Volkswirtschaft analysieren. Seine Aussagen könnten richtungweisend für das weitere Vorgehen der US-Notenbank (Fed) sein, die zuletzt mit einer Zinssenkung von 25 Basispunkten die Märkte enttäuscht hatte. Sollten die Aktienmärkte positiv reagieren, könnte dies auch den Dollar weiter in die Höhe treiben, sagten Händler. Ein Euro kostete mit 1,1285 Dollar im späten Handel wieder so viel wie zuletzt in New York. Der Kurs lag damit nur noch geringfügig unter dem EZB-Referenzkurs von 1,1299 Dollar vom Vortag. Aus Nervosität vor den Greenspan-Anhörungen gab der Goldpreis auf 347,14 Dollar je Feinunze von 347,80 Dollar in New York nach.

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