Finanzierung soll wackeln
Gerüchte um Cerberus-Probleme belasten Daimler

Die Aktien des Autobauers Daimler-Chrysler sind nach Gerüchten über Probleme von Cerberus bei der Finanzierung der Übernahme der US-Tochter Chrysler am Mittwoch verstärkt unter Druck geraten. Die Papiere gaben mit 2,3 Prozent deutlich nach.

HB STUTTGART. Es gebe Gerüchte, dass die Finanzierung beim Finanzinvestor Cerberus nicht stehe, sagten mehrere Händler. Bei Cerberus war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Nach Einschätzung des Mutterkonzerns Daimler-Chrysler verläuft die geplante Abspaltung des US-Autobauers Chrysler verläuft planmäßig. „Wir haben keinen Hinweis auf irgendeine Verzögerung zum Abschluss dieser Transaktion“, sagte ein Sprecher. Der Verkauf von 80 Prozent von Chrysler an den US-Finanzinvestor Cerberus soll im dritten Quartal abgeschlossen werden.

Der überdurchschnittliche Rückgang des Aktienkurses am Mittwoch um 2,3 Prozent auf 66,84 Euro könne eine Reaktion auf den starken Wechselkurs des Euro zum Dollar sein, sagte der Daimler-Chrysler-Sprecher. Eine andere Erklärung habe das Unternehmen nicht.

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