Finanzwerte unter Druck
Dax geht im Minus aus dem Handel

Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Montag belastet von Kursverlusten bei den Finanzwerten leicht im Minus geschlossen. Zeitweise deutliche Kursgewinne verbuchten hingegen die Aktien der Automobilhersteller, die Börsianern zufolge vom Ende des Streiks in der ostdeutschen Metall-Industrie profitierten.

Reuters FRANKFURT. Deutschlands wichtigster Börsenindex ging am letzten Tag des zweiten Quartals mit einem Minus von 0,13 Prozent auf 3221 Punkte aus dem Handel. Damit hat der Dax in den vergangenen drei Monaten mehr als 30 Prozent hinzugewonnen. Der Nebenwerteindex MDax stieg am Montag um 0,84 Prozent auf 3532 Zähler, der Technologieindex TecDax legte um 0,71 Prozent auf 425 Punkte zu. Bei Börsenschluss in Frankfurt lag der Standardwerteindex Dow Jones in den USA 0,74 Prozent im Plus bei 9055 Punkten, der technologielastige Nasdaq-Composite verbuchte ein Plus von 0,51 Prozent auf 1633 Punkte.

Die Kursverluste des Dax führten einige Händler auf den unter den Erwartungen der Analysten ausgefallenen Chicagoer Einkaufsmanagerindex zurück. Der Konjunkturindex war im Juni im Vergleich zum Vormonat zwar leicht gestiegen. Einige Anleger hätten sich aber wohl einen deutlicheren Zuwachs erhofft, hieß es.

Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Finanzwerte. Händler erklärten dies mit der Schwankungsanfälligkeit der Aktien der Banken und Versicherer, die auf Kursbewegungen des Gesamtmarktes in der Regel überdurchschnittlich stark reagieren. Um rund zwei Prozent auf 88,78 Euro rutschten die Aktien des Versicherers Münchener Rück, die Titel der HypoVereinsbank gaben um 2,2 Prozent auf 14,39 Euro nach. Commerzbank-Aktien verloren 0,84 Prozent auf 20,18 Euro.

Mit dem Ende des Streiks in Ostdeutschland begründeten Börsianer das zeitweise deutliche Kursplus bei den Autowerten. Volkswagen-Aktien verbuchten ein Plus von 1,52 Prozent auf 36,81 Euro, die Titel von Daimler-Chrysler stiegen um 1,3 Prozent auf 30,40 Euro.

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