Freitag steht der "Hexensabbat" an
Sabotageakte bremsen Kauflust an der Wall Street

Sabotageakte gegen die Ölindustrie des Irak haben Sorgen über die Sicherheit der Versorgung aus den Förderländern verstärkt und die Kauflust der Investoren an der Wall Street gebremst. Trotz unerwartet positiver US-Konjunkturdaten tendierten die führenden Börsenindizes am Mittwoch nur wenig verändert.

HB NEW YORK. Sabotageakte gegen die Ölindustrie des Irak haben Sorgen über die Sicherheit der Versorgung aus den Förderländern verstärkt und die Kauflust der Investoren an der Wall Street gebremst. Trotz unerwartet positiver US-Konjunkturdaten tendierten die führenden Börsenindizes am Mittwoch nur wenig verändert.

Der Dow-Jones-Index verließ den Handel 0,01 Prozent niedriger mit rund 10.379 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,14 Prozent auf etwa 1133 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,13 Prozent auf rund 1998 Punkte.

Wegen der Anschläge im Irak „halten sich die Käufer zurück. Das resultiert in geringen Umsätzen und sprunghaftem Handel“, sagte Michael Metz, Investmentstratege bei Oppenheimer & Co. „Die geringen Umsätze sind so etwas wie ein Käuferstreik. Ich bin zunehmend besorgt über die geopolitischen Risiken“, fügte er hinzu. Edgar Peters von PanAgora Asset Management erklärte: „Die Situation beim Öl und im Irak dämpft weiterhin alles. Der Ölpreis ist aktuell zwar ein wenig niedriger, aber selbst wenn er derzeit stabil ist, liegt er höher als vor sechs Monaten und das wird sich künftig auf die Wirtschaft auswirken“.

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