Gewinnmitnahmen
Asiens Börsen uneinheitlich

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Der japanische Leitindex Nikkei schloss nach Hoffnungen auf steigende Gewinne wegen des billigen Yens leicht im Plus. Andere asiatische Indizes lagen jedoch im Minus.

HB TOKIO. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen und die Unsicherheit an den Märkten vor der Fed-Zinsentscheidung am Mittwoch.

In TOKIO schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,05 Prozent fester bei 15 874,28 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gab bis Handelsschluss um 0,09 Prozent auf 1591,98 Zähler nach. „Die Anleger wollen Gewinne mitnehmen, nachdem der Markt ein wenig zugelegt hat“, erklärte Cho Seong Joon von Meritz Securities. Auch Unternehmensnachrichten belasteten. So verloren die Aktien des Industriekonzerns Hitachi um mehr als zwei Prozent, nachdem das Unternehmen am Freitag erklärte hatte, es erwarte für 2006/2007 einen Verlust statt des zuvor prognostizierten Gewinns. Die Anteilsscheine des Pharmakonzerns Takeda Pharmaceutical verloren nach einer Herabstufung ebenfalls über zwei Prozent. Gewinne verbuchten dagegen die Papiere von Exportwerten wie Mitsubishi Electric. Die Aktien des Unternehmens legten in Erwartung auf Gewinnsteigerungen wegen eines Tiefstandes der japanischen Währung um zweieinhalb Prozent zu.

In HONGKONG gab der Hang Seng-Index um 0,23 Prozent auf 17 346,70 Punkte nach. Verantwortlich seien Gewinnmitnahmen im Vorfeld des US-Leitzinsentscheids. Unter Druck standen vor allem Aktien von Unternehmen aus dem Versorgungssektor, die zwischen 0,6 und einem Prozent nachgaben. Auf einem neuen Rekordhoch kletterten die Aktien der Handelsfirma Li & Fung sowie der Versicherung China Life.

Nachdem die Immobileingesellschaft Sino Land für das Gesamtjahr einen Gewinnanstieg von mehr als 16 Prozent bekannt gegeben hatte, stieg der Kurs um mehr als drei Prozent. Der H-Share Index der in Hongkong notierten Aktien vom chinesischen Festland ging mit einem Plus von 0,59 Prozent auf 7006,43 Punkten aus dem Handel.

Von gefallenen Frachttarifen und steigenden Ölpreisen beeinflusst sank der Reingewinn von China COSCO Holdings für das erste Halbjahr um 65 Prozent. Die Aktie gab 1,1 Prozent nach. Die Titel des Hafenbetreibers China Merchants verbilligten sich 1,8 Prozent.

In AUSTRALIEN ermässigte sich der S&P/ASX 200-Index um 0,32 Prozent auf 5056,8 Punkte. Sorgen über sinkende Margen drückten auf Bankwerte. Commonwealth Bank of Australia gingen mit einem Minus von einem halben Prozent aus dem Handel und Australia and New Zealand Banking Group verloren 1,1 Prozent. Die Aktien des Kohleproduzenten Excel Coal schnellten mit 14,2 Prozent in die Höhe, nachdem die US-amerikanische Peabody Energy ihr Übernahmeangebot um nahezu zwölf Prozent erhöht hatte.

Der BSE-Index der INDISCHEN Aktien tendierte 0,5 Prozent tiefer. Der SÜDKOREANISCHE KOSPI sowie der Straits Time Index der Börse in SINGAPUR lagen praktisch unverändert auf Vortagesniveau. In TAIWAN ermässigte sich der TAIEX 0,54 Prozent.

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