GM-Aktie reisst Branchentitel mit nach unten
US-Börsen schließen deutlich schwächer

Ein Ölpreis auf Rekordstand und die drastische Senkung der Gewinnprognose des weltweit größten Autoherstellers General Motors (GM) für 2005 haben die US-Börsen am Mittwoch tief ins Minus rutschen lassen.

HB NEW YORK. Zudem wurde die Stimmung durch die Tatsache belastet, dass das US-Leistungsbilanzdefizit im vierten Quartal 2004 größer ausgefallen ist als erwartet. Im Laufe des Handelstages entwickelte sich ein breiter Ausverkauf. Die Zahl der Werte mit Verlust war mehr als doppelt so groß als die der Titel mit Zugewinnen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte weitete seine Verluste auf mehr als ein Prozent aus und schloss bei 10.633 Zählern. Der Eröffnungswert von 10.741 Punkten war zugleich das Hoch des Tages. Das Tages-Tief lag bei 10.612 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,81 Prozent auf etwa 1188 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,94 Prozent auf rund 2015 Punkte ein.

„Eine Kombination negativer Ereignisse drückt den Markt in seiner gesamten Breite nach unten“, sagte Peter Cardillo von SW Bach und Co. „General Motors war nicht gerade hilfreich, wir haben Ölpreise auf Rekordhöhen, der Dollar nähert sich einem Rekord-Tief, weil die Daten zum aufgeblähten Leistungsbilanzdefizit Druck auf die Währung ausüben.“ Der Dollar hatte nach Bekanntgabe eines Defizits von 187,9 Milliarden Dollar im vierten Quartal heftig an Wert verloren. Das Defizit kletterte damit im Gesamtjahr auf die Rekordhöhe von 665,9 Milliarden Dollar.

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