"Goldene Woche" in Japan
Asiatische Börsen tendieren überwiegend freundlich

Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag überwiegend freundlich tendiert. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed blieb der Dollar zu Yen und Euro nur gering verändert.

HB SINGAPUR. In Tokio ist die Börse während der „Goldenen Woche“ von Dienstag bis Donnerstag geschlossen. Die Märkte in Singapur, Taiwan und Hongkong lagen trotz eines leicht höheren Ölpreises im Plus. Der Index der Börse in Südkorea sank dagegen. Die US-Börsen hatten am Vortag positiv geschlossen.

„Der Markt hat wohl etwas Vertrauen zurückgewonnen, dass es Luft für verbesserte Geschäftszahlen gibt, so lange der Ölpreis und die Zinsen innerhalb der Erwartungen bleiben“, sagte Yang Sy Jian von UOB Kay Hian. Händler gehen fast durchgängig von einer weiteren Anhebung der US-Zinsen um 25 Basispunkte aus. Mit Spannung wurde jedoch erwartet, ob die Fed an ihrer maßvollen Straffung der Geldpolitik festhält. Ein aggressiveres Vorgehen der Fed könnte in Asien Exportwerte treffen. Der Autohersteller Hyundai Motor verlor um etwa zwei Prozent.

Der Dollar notierte zum Euro bei Kursen um 1,2836 Dollar nach 1,2853 Dollar zu Handelsschluss in New York. Zum Yen lag die US-Währung bei 105,24 Yen nach 105,10 Yen im späten US-Handel. Ohne die Börse in Tokio blieb der Handel in Yen dünn. Die japanische Währung wurde dabei jedoch von der Erwartung gestützt, China werde in den kommenden Tagen seine Währung Yuan anpassen. „Wir bleiben für die nächste Zeit bei einem positiven Ausblick für den Yen, da viele Marktteilnehmer erwarten, dass China in den nächsten sieben Tagen etwas unternimmt“, sagte Ashley Davies von UBS. Insbesondere die USA halten den Yuan für unterbewertet und haben eine Korrektur gefordert.

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