Goldpreis erholt sich: Nikkei schließt über 11 000 Punkten

Goldpreis erholt sich
Nikkei schließt über 11 000 Punkten

Die Börsen in Tokio haben am Freitag klar im Plus geschlossen. Der Nikkei für 225 Standardwerte kletterte um 2,1 Prozent auf 11 041,92 Punkte und übertraf erstmals seit fünf Wochen die 11 000-Punkte-Marke. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls rund zwei Prozent zu auf 1 082 Punkte.

HB TOKIO. Auftrieb verliehen den Aktienmärkten in Tokio vor allem positive Konjunkturdaten für Japan. Der Dollar notierte zu Euro und Yen kaum verändert zu seiner letzten Notiz in New York, nachdem er im frühen Handel in Fernost zu beiden Währungen zugelegt hatte.

Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong und Taiwan legten zu, während die Kurse in Singapur überwiegend nachgaben. Der Goldpreis erholte sich wieder auf rund 395 Dollar je Feinunze, nachdem er am Vortag bis auf 390,5 Dollar gefallen war.

An der Tokioter Börse profitierten Händlern zufolge vor allem Standardwerte wie Toyota Motor von dem im frühen Handel zum Yen gestiegenen Dollar. Auch die jüngsten Konjunkturdaten für Japan sorgten für positive Stimmung bei den Anlegern. Die Industrieproduktion zog im Januar um 3,4 % gegenüber dem Vormonat und damit stärker als von Analysten erwartet an.

Die Wall Street hatte den asiatischen Märkten am Donnerstag keine einheitliche Tendenz vorgegeben. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss um 0,20 % tiefer bei 10 580 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg dagegen um 0,11 % auf 1144 Zähler, während der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,47 % auf 2032 Punkte zulegte.

Ein Euro kostete mit rund 1,2435 Dollar so viel wie im späten US-Geschäft, nachdem die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstag bis auf 1,2382 Dollar gefallen war - der tiefste Stand seit einem Monat. Händler hatten den Kursrückgang mit dem Appell aus Deutschland und Frankreich begründet, die Europäische Zentralbank (EZB) solle ihre Zinspolitik der anhaltenden Stärke des Euro anpassen. Analysten äußerten sich aber skeptisch zu den Erfolgsaussichten der Forderungen. Diese machten ein Eingreifen der EZB eher unwahrscheinlicher, sagte der Chefökonom der Itochu Group, Seiya Nakajima. „Zentralbanken werden nicht handeln, wenn sie von außen dazu aufgefordert werden."

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