Goldpreis legt zu
Banken-Titel treiben Nikkei über 13 500 Punkte

Der Tokioter Nikkei-Index ist am Donnerstag vor allem dank der starken Nachfrage nach Bank-Aktien erstmals seit Juni 2001 über die 13 500-Punkte-Marke gestiegen. Auch die anderen asiatischen Börsen tendierten überwiegend freundlich.

HB SINGAPUR. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss 1,35 % im Plus bei 13 617 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,9 % auf 1428 Zähler. Beide Indizes erreichten damit neue Vierjahreshochs. Südkorea ging mit einem leichten Plus aus dem Handel. Die Börse in Taiwan schloss unter anderem wegen der Gewinne von Technologie-Werten 1,33 % höher. Der Leitindex in Hongkong tendierte nach oben, der in Singapurnach unten.

Der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl erhöhte sich im asiatischen Handel auf 66 Dollar. Am Vortag hatte die US-Regierung berichtet, dass bis zu 15 % der Raffinerie-Kapazität infolge der Hurrikane „Rita“ und „Katrina“ für Wochen geschlossen bleiben könnten.

Der hohe Ölpreis und die damit verbundenen Inflationssorgen trugen dazu bei, dass sich Gold verteuerte. Der Preis der Feinunze stieg leicht auf 470,00/470,70 Dollar. In New York notierte er am Mittwoch mit 469,05/469,75 Dollar, nachdem er sich wegen Fonds-Käufen zuvor um rund sieben Dollar verbilligt hatte.

Die Investoren seien im Lauf des Handels zunehmend in Kauflaune gekommen, sagte ein Teilnehmer. Händler beobachteten Käufe in erheblichem Ausmaß von ausländischen Investoren, die die Stimmung verbessert und auch heimische institutionelle und Privat-Anleger zu Käufen animiert hätten. Gesucht waren vor allem Stahl-, Banken- und Autowerte. Die Investoren zeigten sich kauffreudig, insbesondere auch mit Blick auf den am Montag anstehenden Tankan-Konjunkturbericht. Ein Risiko liege allerdings darin, dass Investoren zum Ende des ersten Geschäftshalbjahres Gewinne mitnehmen wollten, hieß es.

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