Greenback notiert in der Nähe seines Rekordtiefs
Dollarschwäche belastet japanische Exportwerte

Die Tokioter Börse hat am Donnerstag nach Verlusten von Exportwerten im Minus tendiert.

HB SINGAPUR. Besonders die Aktien von Unternehmen der Technologie- und Autobranche litten unter der Schwäche des Dollar gegenüber dem Yen, wodurch ihre Produkte auf dem wichtigen US-Markt teurer werden. Die anhaltende Sorge über die Defizite des US-Haushalts und der US-Leistungsbilanz setzten die US-Währung im fernöstlichen Handel weiter unter Druck.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit 0,29 Prozent im Minus bei 10 924 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,06 Prozent nach auf 1101 Zähler. Papiere von Toyota Motor lagen rund 0,7 Prozent im Minus, Honda Motor-Aktien verloren fast ein Prozent, während Papiere des Unterhaltungselektronik-Konzerns Sony unverändert aus dem Handel gingen. Gegen den Trend legten Bankentitel zu. So gewannen etwa die Aktien der Großbank Mizuho Financial Group mehr als ein Prozent.

„Der Dollar/Yen-Kurs ist ein Faktor“, kommentierte Tatsuyuki Kawasaki die Entwicklung der Exportwerte. „Aber es liegt zu einem großen Teil auch daran, dass es nicht so viele Investoren auf dem Markt gibt, da die ausländischen Investoren jetzt in den (Weihnachts-)Urlaub gehen.“ Auch der hohe Ölpreis lastete weiter auf den Märkten. Ein Barrel (rund 159 Liter) US-Leichtöl zur Lieferung im Januar kostete am Donnerstag 44,40 Dollar.

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