Gute Nachrichten von Fedex verpuffen
Wall Street schließt klar im Minus

Am Tag nach der Zinserhöhung durch die US-Notenbank standen an den US-Börsen wieder Unternehmensmeldungen im Fokus der Anleger. Und die waren eher unerfreulich. Zusätzlich belastete der hohe Ölpreis die Stmmung.

HB NEW YORK. Die weitere Energieverteuerung verstärkte Händlern zufolge Befürchtungen vor schrumpfenden Firmengewinnen. Zudem löste der Verdacht der Aufsichtsbehörden auf Fehlbuchungen beim Immobilienfinanzierer Fannie Mae Verunsicherung aus.

Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss 1,33 % im Minus bei rund 10 109 Punkten. Dabei pendelte er im Tagesverlauf zwischen 10 097 und 10 244 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,39 % auf 1114 Zähler. Der Nasdaq-Index gab 1,85 % auf rund 1886 Punkte nach. Auf den Technologietiteln lastete zusätzlich eine Herabstufung der Aktien des weltgrößten Netzwerkausrüsters Cisco durch die Deutsche Bank. Cisco-Titel verloren 3,5 % auf 18,97 Dollar.

Die Ölpreise schnellten um mehr als einen Dollar in die Höhe, nachdem gesunkene US-Vorratsdaten die Sorgen vor Engpässen im Winter geschürt hatten. Hohe Energiekosten belasten in der Regel die Aktienkurse, weil sie die Gewinnspannen der Unternehmen und das Budget der Verbraucher schmälern. „Jetzt, wo sich der Ölpreis allmählich wieder der Marke von 50 Dollar nähert, steigen am Markt die Sorgen“, sagte Evan Olson, Chef-Aktienhändler vom Investmenthaus Stephens.

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