Händler: Unspektakulärer "Veterans Day"
US-Börsen im Feiertagshandel etwas schwächer

Im Feiertagshandel haben die US-Aktienmärkte etwas schwächer tendiert. Die Anleger warten nach Meinung von Analysten auf weitere Konjunkturdaten, die ein zunehmende wirtschaftliche Belebung bestätigen sollen.

HB NEW YORK. Der Standardwerte-Index Dow Jones notierte bis zum Nachmittag in New York 0,27 Prozent tiefer bei 9730 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,16 Prozent auf 1045 Zähler nach. Der Nasdaq-Index der Technologietitel fiel um 0,6 Prozent auf 1929 Punkte.

Die Umsätze im Aktienhandel blieben gering, zumal Staatsanleihenmärkte und Banken wegen des Feiertags Veteran's Day geschlossen blieben. Zudem standen keine wichtigen Konjunkturdaten und nur wenige Geschäftsberichte von Unternehmen zur Veröffentlichung an. „Wir hatten gute Quartalsberichte, wir hatten gute Konjunkturdaten, am Arbeitsmarkt zeichnet sich allmählich eine Belebung ab; also machen die Leute nun eine Weile Pause“, sagte Rich Nash von Victory Capital Management. Ähnlich äußerten sich auch andere Experten. Die Anleger verharrten in einer Warteposition, sagte Marktstratege Fred Dickson von D. A. Davidson. Der Markt benötige weitere Impulsgeber, um weiter nach oben zu gehen.

Am Donnerstag und Freitag werden neue Konjunkturdaten wie die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen sowie Daten zum Einzelhandelumsatz und zur Industrieproduktion erwartet. Anleger gehen davon aus, dass die Daten weitere Belege für eine kräftige Wirtschaftserholung in den USA bringen werden.

Oracle-Aktien oft gehandelt

Zu den am meisten gehandelten Aktien zählten die Titel des US-Softwarekonzerns Oracle und des kleineren Konkurrenten PeopleSoft. Grund dafür war nach Angaben von Händlern ein Zeitungsbericht des „Wall Street Journal“, wonach Oracle ein Zurückziehen seines 7,3 Milliarden Dollar schweren Übernahmeangebots für PeopleSoft erwägt. Hintergrund sei ein Streit um Lizenzgebühren. Oracle-Aktien lagen an der Nasdaq im Verlauf noch 0,56 Prozent im Minus bei 12,50 Dollar; die Titel von People-Soft verloren um 1,86 Prozent auf 21,66 Dollar.

Auch bei den Aktien der Satelliten-TV-Gesellschaft Echostar Communications gab es nach Händlerangaben rege Umsätze. Die Titel gaben um 11,2 Prozent nach auf 32,65 Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen Quartalsergebnisse vorgelegt, die die Erwartungen der Wall Street verfehlten.

Die Papiere von Einzelhändlern profitierten dagegen von der Heraufstufung von Aktien der Branche durch die Experten von Investmentbanken. So legten die Titel von Tiffany & Co. um 2,75 Prozent auf 48,50 Dollar zu. Federated Department Stores gewannen 2,58 Prozent auf 49,75 Dollar.

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