Handelsblatt Börsenspiel
Der Spitzenreiter scheffelt Millionen

Der Spitzenreiter beim Handelsblatt-Börsenspiel macht mit einer speziellen Strategie Millionen: Schon bei einem Cent Verlust verkaufen und kleine Gewinne mitnehmen.
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FRANKFURT. Versuchen Sie mal, aus 20 000 Euro drei Mio. Euro zu machen, und zwar innerhalb weniger Wochen. Geht nicht?

Beim Handelsblatt-Börsenspiel ist dem Spieler mit dem Spitznamen "champs9" genau das gelungen. Klar, dass er damit auch an der Spitze der Gesamtwertung liegt. Allein in der vergangenen Woche hat er den Wert seines Depots um eine Million gesteigert. Auffällig ist, mit welch hoher Schlagzahl "champs9" handelt. Er gibt täglich zwischen 100 und 200 Orders ab. Verluste begrenzt er, indem er sehr schnell, manchmal schon bei einem Cent im Minus, verkauft.

Umgekehrt ist er aber auch nicht allzu gierig. Gewinne streicht er ein, sobald er einige Cent im Plus liegt. "Delfin", der zweite in der Gesamtwertung, schlägt sich ebenfalls beachtlich. Er kommt auf einen Depotwert von rund 700 000 Euro. Der größte Aufsteiger heißt "blase01". Er hat sich auf Platz drei vorgearbeitet und liegt nur noch hauchdünn hinter dem Zweiten.

Die größten Gewinne erzielten die Spieler mit Hebelpapieren auf den Dax. Der deutsche Leitindex stieg in der vergangenen Woche immerhin bis auf 6 888 Zähler. Davon profitierte auch der Wochensieger "Centuriobob". In seinem Depot finden sich neben einem Gold-Zertifikat fast aussschließlich Papiere auf den Dax. In der vergangenen Woche schaffte er so ein Plus von 61 379 Euro bzw. 377 Prozent.

Jörg Hackhausen
Jörg Hackhausen
Handelsblatt Online / Reporter

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