Handelsblatt-Börsenspiel
Spitzenreiter macht mehr als 10 000 Prozent Plus

Der Dax stagniert, doch die Aktien einiger Teilnehmer des Börsenspiels gehen durch die Decke. Aus 20 000 Euro Startkapital machte der beste Spieler bisher 2,1 Millionen Euro. In dieser Woche besonders erfolgreich waren Wetten auf den Goldpreis.
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DÜSSELDORF. An den Aktienmärkten nimmt die Unsicherheit wieder zu. Sorgen um Irland und starke Kursverluste in China hemmen die Kauflust der Anleger. Die Aufwärtsbewegung des Dax hat das an der Marke von 6800 Punkten vorerst gebremst. Nachdem der Leitindex vorher schnurstracks nach oben marschierte, wechseln sich zurzeit Tage mit Gewinnen und Verlusten ab.

Im Handelsblatt Börsenspiel sorgt das für Bewegung in der Bestenliste. Der Spieler „pebo_muc“, der seit Wochen auf Platz zwei lag, musste herbe Verluste hinnehmen. Sein Depotwert brach binnen einer Woche von 780 000 auf 324 000 Euro ein. Dadurch zog „Delfin“, der sein virtuelles Vermögen von 215 000 auf 456 000 Euro verdoppelte, an ihm vorbei. Der Abstand von „pebo_muc“ zu „blase01“ auf Rang vier schrumpfte auf rund 55 000 Euro zusammen.

Ganz oben hat sich dagegen nichts geändert. Hier zieht „champs9“ weiter einsam seine Kreise. Aus ursprünglich 20 000 Euro hat er bereits mehr als 2,1 Mio. Euro gemacht – ein Plus von rund 10 500 Prozent.

Mit gut 700 Prozent Plus musste sich der Wochensieger „Börsen-Twister“ begnügen. Er bewies vergangene Woche ein gutes Timing beim Goldpreis. Mit einem Hebelzertifikat auf das Edelmetall machte er so starke Gewinne, dass die Verluste bei der Solaraktie Q-Cells, die er ebenfalls im Depot hält, kaum ins Gewicht fielen.

Beliebteste Aktie der Börsenspieler war in der vergangenen Woche die von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund vor dem Papier des Chipherstellers Infineon. rad

Ralf Drescher
Ralf Drescher
Handelsblatt.com / Teamleiter Finanzen (bis 29.2.2012)

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