Handelsblatt Börsenspiel
Volatil ins Ziel

Das Börsenspiel geht in die entscheidende Phase. Die Schuldenkrise erhöht die Schwankungen am Markt. Das könnte noch einmal für Bewegung auf den Spitzenplätzen sorgen.
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DÜSSELDORF. Das Handelsblatt Börsenspiel nähert sich der Zielgeraden. Noch zweieinhalb Wochen haben die gut 18 000 Teilnehmer Zeit, mit den richtigen Anlagen den Wert ihres virtuellen Depots zu steigern und einen der Spitzenplätze zu erreichen. Spannung dürfte angesichts des aktuellen Börsenumfelds garantiert sein. Nachdem es am Aktienmarkt fast drei Monate stetig aufwärts ging, sind die Kurse zuletzt im Zuge der neuen Diskussionen um die europäische Schuldenkrise etwas zurückgefallen. Gleichzeitig hat die Volatilität, also die Schwankungsbreite des Marktes, deutlich zugenommen. Der deutsche Volatilitätsindex VDax ist binnen weniger Tage um 50 Prozent auf mehr als 26 Punkte gesprungen.

Vor allem für die Käufer von Hebelzertifikaten bieten starke Schwankungen am Markt neben hohen Risiken auch gute Chancen. Das zeigt die aktuelle Wochenstatistik. Der Wochensieger „Ingopetra“ verdankt seinen Erfolg ausschließlich Anlagen in Hebelprodukten. Mit Zertifikaten auf Dax, Dow Jones und den Ölpreis steigerte er seinen Depotwert um rund 68 500 Euro. Das entspricht 342 Prozent. Auch die Nächstplatzierten, darunter der Spieler mit dem zeitgemäßen Namen „Weihnachtenistschön“ investierten überwiegend mit Hebel.

In der Gesamtwertung scheint „champs9“ der Sieg kaum noch zu nehmen. Seit Anfang Oktober steht der Trader aus München an der Spitze, aus 20 000 Euro Startkapital hat er 3,26 Millionen Euro gemacht. Auch der Zweitplatzierte „blase01“ ist mit 1,5 Millionen Euro mehr oder weniger unangefochten. Dagegen ist das Rennen auf den weiteren Plätzen noch offen - insbesondere dann, wenn die Volatilität an den Börsen noch eine Weile anhalten sollte.

Ralf Drescher
Ralf Drescher
Handelsblatt.com / Teamleiter Finanzen (bis 29.2.2012)

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