Hang-Seng-Index verliert mehr als ein Prozent
Teure Rohstoffe belasten Börsen in Asien

Sorgen wegen einer weltweiten Verteuerung von Eisenerz zur Stahlproduktion sowie hohe Ölpreise und ein schwacher Dollar haben am Mittwoch die Börsen in Fernost ins Minus gedrückt.

HB TOKIO. Nachdem der brasilianische Bergbaukonzern CVRD am Vortag die Preise für Eisenerz zur Lieferung an japanische Stahlfirmen um rund 72 Prozent erhöht hatte, gaben auch in Fernost Stahlwerte deutlich nach.

Der 225 Werte umfassende Nikkei Index schloss 0,84 Prozent leichter bei knapp 11 500 Punkten. Der breiter gefasste Topix Index verlor 0,82 Prozent auf 1 152 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong büßte mehr als ein Prozent ein, die Börse in Südkorea schloss um knapp ein Prozent tiefer und die Börse in Singapur notierte um ein halbes Prozent schwächer. Auch die Vorgaben der US-Börsen waren negativ gewesen. Der Dow-Jones-Index hatte am Dienstag 1,6 Prozent auf 10 611 Zähler verloren. Der S&P-500-Index gab 1,5 Prozent auf 1184 Punkte nach, der technologielastige Nasdaq Composite büßte 1,4 Prozent auf 2 030 Punkte ein.

Der Devisenmarkt stand ganz im Zeichen der Dollarverluste vom Dienstag, auch wenn die US-Währung sich im Tokioter Handel stabilisieren konnte: Ein Euro wurde mit 1,3244 Dollar bewertet nach 1,3251 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 104,64 Yen gehandelt nach 104,03 Yen. Den Dollar stützte in Fernost nach Angaben von Händlern eine Erklärung Südkoreas, dass die Pläne des Landes zur Diversifizierung seiner Fremdwährungen nicht den Verkauf von Dollar bedeuteten. Ein Sprecher des japanischen Finanzministeriums sagte der Nachrichtenagentur Reuters zudem, sein Land habe nicht vor, durch Euro-Käufe seine Währungsreserven anders aufzuteilen.

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