Home Depot geben über 3 Prozent ab: Ölpreis drückt Wall Street ins Minus

Home Depot geben über 3 Prozent ab
Ölpreis drückt Wall Street ins Minus

Kräftig gestiegene Ölpreise haben am Dienstag an der Wall Street die Kurse gedrückt. Neben dem Anstieg des Ölpreises habe auch der neuerliche Kursrückgang des Dollar den Markt belastet, sagte ein Analyst. Nach der feiertagsbedingten Börsenpause am Montag schloss der Dow-Jones-Index um 1,61 Prozent im Minus bei 10 611 Zählern.

NEW YORK. Der S&P-500-Index verlor 1,45 Prozent auf 1 184 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite Index büßte 1,37 Prozent auf 2 030 Punkte ein.

Der Ölpreis-Anstieg um fast drei Dollar auf ein Fünfzehnwochen-Hoch habe Befürchtungen aufleben lassen, dass hohe Energiekosten die Ergebnisse der Unternehmen und die Konsumausgaben schmälern könnten, sagten Analysten. Die kräftige Verteuerung der US-Ölsorte bis auf 51,20 Dollar je Barrel führten Händler in erster Linie auf einen erwarteten Anstieg des Heizölbedarfs in den USA in Folge des harten Winters zurück.

Neben dem Anstieg des Ölpreises habe auch der neuerliche Kursrückgang des Dollar den Markt belastet, sagte ein Analyst. Ein zunehmend schwächerer Dollar könnte die Investoren veranlassen, sich aus US-Anlagen zurückzuziehen. Spekulationen über Umschichtungen bei den südkoreanischen Währungsreserven zu Lasten des Dollar ließen den Euro am Dienstag zeitweise bis auf 1,3260 Dollar steigen.

"Es ist eine Überraschung, dass der Ölpreis so weit stieg und dies ist beunruhigend", sagte Michael Metz von der Investmentbank Oppenheimer & Co. Auch der Bericht über eine mögliche Umschichtung in Südkorea zu Lasten des Dollar sei keine gute Nachricht gewesen, fügte er hinzu.

Ein Kursrückgang der Home Depot-Aktie um mehr als vier Prozent habe sich ebenfalls negativ ausgewirkt. Die Titel gaben 4,14 Prozent auf 40,28 Dollar nach, nachdem die weltgrößte Baumarktkette mit ihrem Quartalsergebnis die Analysten-Erwartungen nicht übertroffen hatte.

Der Kurs der Federated Department Stores-Aktie fiel um 2,5 Prozent auf 55,29 Dollar, nachdem der Einzelhandelskonzern für das erste Quartal einen Gewinn unter der durchschnittlichen Analysten-Erwartung prognostiziert hatte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,74 Milliarden Aktien den Besitzer. 736 Werte legten zu, 2661 gaben nach und 109 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,05 Milliarden Aktien 868 Werte im Plus, 2324 im Minus und 113 unverändert.

An den US-Kreditmärkten gaben die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel 7/32 auf 97-22/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 4,287 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 19/32 auf 110-10/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,684 Prozent.

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