HP wächst langsamer im Druckergeschäft: Wall Street schließt leichter

HP wächst langsamer im Druckergeschäft
Wall Street schließt leichter

Inflationssorgen und eine Terrorwarnung aus Japan haben die US-Börsen am Freitag belastet. Auch der Quartalsbericht von Hewlett-Packard wurde enttäuscht aufgenommen.

HB NEW YORK. Die Sorge vor möglicherweise bald steigenden Leitzinsen und neue Terrorangst hat den Wochenausklang an den US-Börsen bestimmt. Vor Börseneröffnung war bekannt geworden, dass die Inflation in den USA zuletzt höher ausgefallen ist als erwartet. Ein weiterer Anstieg des Preisniveaus könnte die US-Notenbank (Fed) dazu bewegen, doch früher als später die Leitzinsen wieder von ihrem derzeitigen historischen Niedrigstand anzuheben. Dies belastete die US-Börsen.

Ängste um ein weiteres Anwachsen der Inflation wurden indes von Mitgliedern der Fed gedämpft. Danach lösten sich die US-Börsenindizes von ihren Tagestiefs. Fed-Gouverneur Ben Bernanke und Fed-Bankpräsident William Poole sagten, die Inflation werde weiter niedrig bleiben. Der Standardwerte-Index Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,43 Prozent auf 10 619 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab um 0,26 Prozent nach auf 1 144 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,39 Prozent auf 2 037 Punkte.

Neben den Konjunkturdaten belastete die Angst vor einem neuen Terroranschlag: Japan hob am Freitag den nationalen Terroralarm auf die höchste Stufe an. Die Behörden in Tokio teilten indes zunächst nicht mit, was der Grund für den Terroralarm ist und ob es konkrete Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag gibt.

„Wir haben zu viel gekauft, die Marktbewertungen sind den Fundamentaldaten voraus“, sagte Jeff Swensen von John Hancock Funds. „Der Markt sinkt wegen Konjunktursorgen, und auch Hewlett-Packard gibt Anlass zur Sorge“, sagte er.

Die Aktienindizes hatten sich in den vergangenen Wochen nicht stärker verändert, nachdem sie elf Monate lang kontinuierlich gestiegen waren. Viele Analysten gehen davon aus, dass gute Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten bereits in den Kursen eingepreist sind und rechnen auch für die kommenden Wochen mit einer Seitwärtsbewegung.

Die Aktien von Hewlett-Packard (HP) waren die am meisten gehandelten Titel im Dow und gaben 3,1 Prozent nach auf 23,13 Dollar. Am Vorabend nach US-Börsenschluss hatte HP einen 30-prozentigen Gewinnanstieg und einen Ausblick im Rahmen der Analystenerwartungen gegeben. Marktteilnehmer zeigten sich aber vor allem über das langsamere Wachstum in einigen Bereichen besorgt - darunter im als Gewinnmotor geltenden Druckergeschäft.

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