HVB- und VW-Aktien unter Druck
Dax springt über 4 100-Punkte-Marke

Zum Handelsschluss ist es dem Deutschen Aktienindex (Dax) gelungen, die psychologisch wichtige Marke von 4 100 Punkten zu durchbrechen. Kursgewinne an den US-Börsen beflügelten den Handel, so dass der Dax rund 0,3 Prozent im Plus bei 4 110,80 Punkten schloss. Im Mittelpunkt des Interesses standen allerdings die Aktien von HVB und Volkswagen, die beide deutlich fielen.

HB FRANKFURT. „Die Wall Street hat uns heute Nachmittag über die 4 100 Punkte gezogen und damit weitere Käufe ausgelöst“, sagte ein Händler. „Allein hätten wir das nicht geschafft.“ Angesichts der unterdurchschnittlichen Umsätze bezweifelte er jedoch, dass dieser Anstieg nachhaltig ist.

Andere Börsianer äußerten sich ähnlich und betonten, wirkliche Impulse für den Aktienmarkt seien frühestens von der für Mittwoch geplanten turnusmäßigen Rede US-Notenbankchefs Alan Greenspan vor dem US-Kongress zu erwarten. „Die Anleger erhoffen sich Hinweise auf die Entwicklung der US-Leitzinsen“, sagte Marktanalyst Christian Schmidt von der Helaba. Der Dax beendete den Xetra-Handel 0,3 % im Plus bei 4110,80 Punkten, nachdem er die meiste Zeit des Börsentages knapp im Minus notiert hatte.

Die Aktien der HVB bauten ihre Vortagesverluste aus und lagen mit einem Minus von 3,9 % auf 19,1 € an der Spitze der Dax-Verlierer. Nach Reuters-Informationen aus Finanzkreisen erwägt das Münchener Institut eine Kapitalerhöhung, um damit den Abschreibungsbedarf bei ihren Anteilen an den Versicherern Allianz und Münchener Rück zu decken. Die HVB lehnte eine Stellungnahme hierzu ab. Außerdem erwägt das Finanzhaus Zeitungsberichten zufolge eine Milliarden-Anleihe.

Ralph Lau, Leiter des Fondsmanagements bei Helaba Invest, wertete eine derartige Maßnahme als Schritt der HVB, um sich für Übernahmen attraktiver zu machen. Vor diesem Hintergrund legten die Titel der Commerzbank um 4,2 % auf 16,18 € zu.

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