IBM konnte zulegen
Delphi zieht US-Börsen nach unten

Der US-Aktienmarkt hat am Montag bei sehr schwachen Umsätzen leichter geschlossen. Der Anleihemarkt war zum Columbus-Day-Feiertag geschlossen.

HB NEW YORK. Die Insolvenz des größten US-Autozulieferers Delphi hat die US-Börsen ins Minus gedrückt. Bleiern lastete der Bankrott auch auf dem Aktienkurs des ehemaligen Mutterkonzerns General Motors, den die Delphi-Pleite eigenen Angaben zufolge bis zu zwölf Milliarden Dollar kosten könnte.

Technologie-Werte litten unter der Ankündigung des Chip-Herstellers Xilinx, die Umsätze seien wegen schwacher Asien-Märkte im Quartal geringer ausgefallen als erwartet. Die Papiere verloren rund 16 Prozent an Wert. Die Höherstufung der Aktie des Computerkonzerns IBM sowie eine Großfusion in der Versicherungsbranche wurden Händlern zufolge hingegen mit Kursgewinnen belohnt. Vor dem Beginn der Quartalsberichtssaison reagierten die Investoren Anlegern zufolge äußerst nervös. Die Berichtssaison wird nach Börsenschluss vom Aluminiumkonzern Alcoa eröffnet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,52 Prozent im Minus bei 10.238 Punkten. Er pendelte im Tagesverlauf zwischen einem Hoch von 10.323 Zählern und einem Tief von 10.237 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab bis zum Handelsende 0,72 Prozent auf 1187 Zähler nach. Der Nasdaq-Composite der Technologiebörse notierte am Ende des Tages 0,55 Prozent niedriger bei 2078 Stellen.

Die Delphi-Insolvenz zog auch GM mit ins Minus. Delphi hatte am Samstag bei einem New Yorker Gericht nach Kapitel elf des US-Konkursrechts Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Delphi ist der größte Lieferant von GM und der Autokonzern warnte bereits, die Umstrukturierung von Delphi könnte „operative und finanzielle Risiken für GM mit sich bringen“. Das Unternehmen schreibt selbst Verluste und fährt einen radikalen Sparkurs.

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